Judith Geiß und Janet Winkler im Gespräch: 3 klare Vorteile einer systematischen SOX-Einführung

 

 

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Inhalt / Links zu dieser Episode:

Sie ist Diplom Kauffrau, zertifizierte Wirtschaftsmediatorin, Beraterin, Interimsmanagerin und Geschäftsführerin der FAE Consulting GmbH – Janet Winkler.

Zusammen mit Judith Geiß spricht sie im Podcast über das umfangreiche Thema „SOX“. In diesem ersten Teil geht es um die Frage, wie SOX entstanden ist und was man darunter überhaupt versteht.

AKTUELLES ANGEBOT von Judith Geiß und Janet Winkler, gültig bis 31. Dezember 2021:

Strategieberatung zur Implementierung von SOX: https://www.fae-consulting.de/aktuelles/aktuelle-angebote/

Zum englischen Blogbeitrag der FAE Consulting GmbH:

https://www.fae-consulting.de/sox-overview/

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Ihre Judith Geiß


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Speaker1: [00:00:00] Übernahme als Chance. Der Podcast von und mit Judith Geiß. Sie und Ihr Unternehmen sind von einer Übernahme betroffen? Dann sind Sie hier genau richtig. Judith Geiß, die Expertin für US-amerikanische Übernamen im deutschsprachigen Raum, teilt mit Ihnen wertvolle Tipps und Tricks und zeigt Ihnen, wie Sie diese Veränderung für sich und Ihr Unternehmen nutzen können. Ganz nach dem Motto: take the chance.

Judith Geiß: [00:00:24] Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode des Übername als Chance-Podcasts. Heute starten wir in eine ganz besondere Interviewreihe, denn ich habe einen ganz besonderen Gast bei mir. Janet Winkler und ich haben bereits in der Vergangenheit sehr oft zusammengearbeitet. Eines unserer Lieblingsthemen und nicht unbedingt immer Lieblingsthemen der Kunden ist dabei SOX. Deshalb prädestiniert dafür, dass Janet und ich uns mit Ihnen quasi im Ohr oder dass Sie uns im Ohr haben, wie wir uns über das Thema SOX austauschen.

Da man dazu ganze Bücher schreiben kann und natürlich stundenlang erzählen kann, haben wir uns entschlossen, kleine Interviews zu machen, die Sie in den nächsten Wochen dann hören können. Heute geht es darum, was ist das überhaupt, dieses SOX? Und hat das was mit Socken zu tun? Natürlich nicht. Aber zunächst einmal Hallo Janet. Vielleicht möchtest du dich ein wenig vorstellen?

Janet Winkler: [00:01:14] Ja, schönen guten Morgen. Mein Name ist Janet Winkler und ich bin Beraterin im Bereich Finanz- und Rechnungswesen und seit mehr als sechs Jahren selbstständig. Und ich beschäftige mich mit den Themen Prozessoptimierung im Finanz- und Rechnungswesen. Und zu den Themen gehören Fast-Close-Projekte, Shared-Service-Center-Optimierungen, aber auch Einführung von SOX-Projekten bei Firmen, die entweder von einem amerikanischen Unternehmen übernommen wurden oder die in irgendeiner anderen Art und Weise mit dem Thema konfrontiert werden. Ich persönlich wohne in Frankfurt am Main im schönen Sachsenhausen und ja, die Judith kenne ich seit auch etwas über 6 Jahren, und es macht immer wieder Freude und Spaß mit ihr zusammenzuarbeiten auf verschiedensten Projekten.

Vorteile sichern durch SOX-Kompetenz von Anfang an

Judith Geiß: [00:02:10] Genau. Eines unserer letzten Projekte war auch ein SOX-Projekt. Wir haben gemeinsam koordiniert für komplett EMEA, das irgendwann mal am Ende SOX rauskommt. Aber letztendlich, du hast ja auch eine längere Geschichte mit SOX, das heißt, du kennst es ja noch richtig aus den Anfängen. Vielleicht fangen wir damit an zu erklären, was SOX ist und wie es entstanden ist.

Janet Winkler: [00:02:32] Ja, Berührungspunkte gab es für mich mit SOX In den frühen 2000er Jahren, als ich zu der Firma Protiviti gegangen bin. Das war damals ein kleines Startup, das von der Robert Half Gruppe gegründet wurde. Robert Half hatte Anfang der 2000er Jahre den übrig gebliebenen Bereich der Accenture Gruppe übernommen und aus dieser Gruppe, die 700 Berater waren, die Firma Protiviti gegründet. Und Protiviti hatte sich damals dem Thema Sarbanes Oxley Act angenommen, der zu der Zeit in Amerika Einzug gehalten hat, machdem Unternehmen wie Worldcom und Enron aufgrund von Bilanz-Skandalen in einem sehr schlechten Licht standen und deshalb diese Sarbanes, der von Sarbanes und Oxley ins Leben gerufen wurde, konzentriert. Das heißt, die 700 Berater haben sich zum Ziel gesetzt, erst mal alle amerikanischen Firmen, die börsennotiert waren, mit dem Thema SOX zu beglücken und die darin enthaltenen Vorschriften im Unternehmen zu implementieren. Und damit, ja, das war so der Grundpfeiler aus meiner Perspektive. Ich bin 2006 zu Protiviti in Deutschland gegangen. Die waren dort praktisch damit beauftragt, deutschen Unternehmen, die eine amerikanische Mutter hatten, das Thema SOX nahezubringen und zu implementieren. Unternehmen, die bereits dann schon die Implementierung fertig hatten und durchgeführt hatten, brauchten natürlich kompetente Prüfer und Auditoren, die regelmäßig das interne Team beim Unternehmen unterstützen, unterstützt haben, um diese SOX Kontrollen durchzuführen.

Ohne SOX ist an der Börse Schluss

Judith Geiß: [00:04:26] Genau. Also erst mal mussten ja alle auf Stand gebracht werden. Heute kriegen wir natürlich immer wieder die Frage, auch von deutschen Unternehmen, warum brauchen wir das jetzt? Weil wir haben ja IKS, also internes Kontrollsystem, was brauchen wir da noch Sarbanes-Oxley? Und da kommen wir irgendwie drumrum. Also den Fragenden kann man da nur sagen, sobald die Muttergesellschaft börsennotiert ist in den USA: Mitgehangen, mitgefangen, ob es im ersten Moment gefällt oder nicht. Siehst du das auch so?

Janet Winkler: [00:04:53] Sehe ich auch so. Also es ist eine gesetzliche Vorschrift und ohne eine SOX-Prüfung und eine Zertifizierung vom Wirtschaftsprüfer kann man zum Beispiel nicht an der Börse sein, Zertifikat bekommen bzw. wenn der 10K nicht Compliance zeigt, dann ist die Gefahr, dass man nicht mehr an der amerikanischen Börse gelistet ist.

SOX schützt die Mitarbeiter vor finanziellen Schäden

Judith Geiß: [00:05:17] Das bedeutet natürlich, dass die Tochtergesellschaft da schon ein großes Einwirken hat oder andersherum der neue Mutterkonzern ein immenses Interesse daran hat, natürlich die neue Tochtergesellschaft auch dahingehend zu integrieren und SOX zu implementieren. Gerade jetzt, während wir das aufnehmen, ist die deutsche Presse voll mit dem Thema Wirecard, also auch ein Finanzskandal oder wie man auch überall auf der Welt hat. Man versucht da natürlich in den USA damit, das zu vermeiden, dass so was wie Worldcom und Enron wieder passiert. Man muss ganz klar sagen, es haben sehr viele Menschen Arbeitsplätze verloren. Es ist Geld vernichtet worden, Geld gezeigt worden, das nie da war, das verschoben wurde durch Bilanz-Kosmetik und das natürlich mit immensen Auswirkungen nicht nur für die Anleger, sondern auch für die Mitarbeiter. Die Pensionsfonds waren weg und so weiter. Und man kann sich das in USA so vorstellen, dass das noch viel, viel schlimmer ist als bei uns, weil letztendlich diese staatliche Unterstützung, wie wir sie kennen, so gar nicht existent ist.

Janet Winkler: [00:06:17] Ja, da gebe ich dir absolut recht. Und deswegen hat man dann in Amerika auch gesagt, okay, wir brauchen stärkere Kontrollen. Und klar muss man sich dann immer fragen, inwieweit diese Kontrollen das dann tatsächlich auch alles abfedern. Ich meine, vor Bilanz-Manipulation ist keiner gefeit. Wenn man bewusst manipulieren will, schafft man das auch mit entsprechenden Kontrollmaßnahmen und Handlungen. Aber nichtsdestotrotz ist natürlich die Wahrscheinlichkeit etwas geringer, das was passiert.

SOX falsch verstanden kostet Zeit und Geld

Judith Geiß: [00:06:50] Ja, und darum geht es letztendlich. Ich denke, wir hören auch oft, ja, dann machen wir halt irgendwie was. Und ja, man muss es ja nicht leben. Da habe ich immer das Mantra mitgenommen von einem internen Audit-Director eines Kunden und als Mantra für eine SOX-Einführung dann: Say what you do and do what you say. Also sag, was du tust und dann tu es bitte auch. Bedeutet immer, es gibt bei SOX, ich denke, das ist auch deine Ansicht, es gibt nicht richtig und nicht falsch. Es gibt nur: Du musst es einführen. Oder wie siehst du das?

Janet Winkler: [00:07:24] Also, ich würde sagen, man kann es falsch machen. Man kann sich viel Zeit und Energie sparen, wenn man sich überlegt, was sind sinnvolle, risiko-orientierte Kontrollen, die das auch unterstützen? Wie oft habe ich es gesehen, dass man voller Eifer an das Thema SOX herangeht und dann alles überprüft und meiner Ansicht nach Kontrollen einfach viel Zeit und Energie kosten, aber weder das Risiko mitigieren, noch hilfreich sind für den Arbeitsablauf. Man kann schon das Thema SOX so missbrauchen, dass es einfach keinen Mehrwert bringt. Also im Hinblick auf, dass man Risiken minimieren will und den Mitarbeiter darauf sensibilisieren möchte, wo sind denn mögliche Themen, die, wenn sie nicht dokumentiert und wenn sie nicht reported werden, zu so einem Skandal führen können?

Judith Geiß: [00:08:22] Definitiv. Und um diese Fallstricke zu vermeiden, um jetzt diese Episode auch abzurunden, Janet und ich stehen da gerne zur Verfügung, Ihnen und Ihrem Unternehmen zu helfen, dass Sie diese Fallstricke nicht eingehen, dass Sie SOX so implementieren, dass SOX für sie von Nutzen ist und nicht nur der Papiertiger, der jedes Quartal wieder neu erweckt wird. In der nächsten Folge spreche ich mit Janet darüber, den Irrglauben, SOX einmal implementiert und dann ist es vorbei, so wie eine Grippe. Und beim dritten Teil geht es darum, genau diese Fallstricke, die uns so begegnet sind, in unserer Praxis einmal näher anzuschauen. Von dem her freue ich mich, wenn Sie wieder einschalten. Und ich sage dir Janet, für den ersten Teil, erstmal vielen Dank.

Janet Winkler: [00:09:09] Vielen Dank auch.

Speaker1: [00:09:11] Buchen Sie jetzt ein Mentoring mit Judith Geiß. Egal ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder Team. In einem individuell auf Sie zugeschnittenen Mentoring erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise, wie Sie sicher durch die Zeiten der Veränderung kommen. Schauen Sie vorbei auf https://www.thebridge-online.com/Mentoring. Den Link finden Sie auch in den Shownotes.
 

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