Judith Geiß und Janet Winkler im Gespräch: Neue digitale Tools sorgen für noch mehr Nutzen durch SOX im Unternehmen

 

 

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Inhalt / Links zu dieser Episode:

Heute geht es weiter mit der 4. und damit vorerst letzten Episode aus der Interviewreihe zum Thema SOX mit Janet Winkler. 

Zu diesem Anlass haben sich die beiden Expertinnen zu einem lockeren Coffee-Talk getroffen, um über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit SOX zu berichten und um Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, noch ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg zu geben.

Zum englischen Blogbeitrag der FAE Consulting GmbH:

https://www.fae-consulting.de/sox-online-tools-best-practices/

Links zu Janet Winkler:
Linkedin: https://www.linkedin.com/company/10334696
Xing: https://www.xing.com/pages/faeconsulting-finance-accountingexcellence
Homepage: https://www.fae-consulting.de

Alle weiteren Links zum Thema SOX:

Podcast-Episode 55: SOX – was ist das und wofür? – Interview mit Janet Winkler:
https://thebridge-online.com/2021/10/04/sox-vorteile/

Podcast-Episode 58: SOX – einmal implementiert und dann ist es vorbei? – Gespräch mit Janet Winkler:
https://thebridge-online.com/2021/10/25/sox-implementieren/

Podcast-Episode 61: SOX – Fallstricke vermeiden und wie man SOX für sich und das Unternehmen sinnvoll einsetzen kann – Gespräch mit Janet Winkler:
https://thebridge-online.com/2021/11/15/sox-fallstricke/

the Bridge Blogbeitrag: Kennen Sie die 6 häufigsten Fallstricke bei der Einführung von SOX?
https://thebridge-online.com/2022/02/17/sox-einfuehrung/

the Bridge Blogbeitrag: SOX-Compliance: Warum Sie das jetzt brauchen – und es sogar gut für Sie ist
https://thebridge-online.com/2017/11/02/sarbanes-oxley-act/

Weitere interessante Links:
Der Weg zur Übernahme-Formel: https://thebridge-online.com/uebernahme-formel/
LinkedIn Gruppe für die Leserinnen und Leser: https://www.linkedin.com/groups/9046283/
Judith Geiß bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thebridge-judithgeiss/
Die ausführlichen Shownotes finden Sie unter: https://thebridge-online.com/podcast/

 


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Herzliche Grüße und bis bald,

Ihre Judith Geiß


Transkript der Podcast-Folge:

Speaker1: [00:00:00] Übernahme als Chance. Der Podcast von und mit Judith Geiß. Sie und Ihr Unternehmen sind von einer Übernahme betroffen? Dann sind Sie hier genau richtig. Judith Geiß, die Expertin für US-amerikanische Übernamen im deutschsprachigen Raum, teilt mit Ihnen wertvolle Tipps und Tricks und zeigt Ihnen, wie Sie diese Veränderung für sich und Ihr Unternehmen nutzen können. Ganz nach dem Motto: take the chance.

Judith Geiß: [00:00:24] Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode des Übernahme als Chance-Podcasts. Nach den drei Episoden zum Thema SOX mit Janet Winkler, erreichten mich einige Zuschriften. Wir sollten doch tatsächlich, wie vorgeschlagen, in die Kaffeeküche gehen. Ja, liebe Janet, erst mal herzlich willkommen, dass du wieder da bist.

Janet Winkler: [00:00:42] Ich freue mich Judith, schön, dich zu sehen.

Judith Geiß: [00:00:45] Schön, dass du wieder da bist und dass wir jetzt in die Kaffeeküche gehen, weil wir haben uns ja live schon länger nicht mehr gesehen. Also, wir müssen dringend unser Abendessen nachholen, was wir ja in Frankfurt machen wollten. Ja, Kaffeeküche, Thema SOX. Klar, es gibt spannendere Themen, aber ich glaube schon in den vielen Jahren, in denen wir zum Thema SOX gearbeitet haben, da ist schon so allerhand passiert, oder?

 

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SOX soll letztlich den Unternehmen nutzen – und so geht’s

Janet Winkler: [00:01:07] Ja, kann man so sagen. So gefühlt 30, 40 SOX-Projekte. Da kommt schon einiges zusammen. Von der Implementierung bis hin zum Testen war alles mit dabei.

Judith Geiß: [00:01:19] Ja, ich glaube, unser beider Mantra ist wirklich, dass was Sinnvolles am Ende für das Unternehmen rauskommt und damit auch für die Unternehmen.

Janet Winkler: [00:01:25] Ja, das stimmt. Was war denn eine Herausforderung, wo du gesagt hast, Mensch, das hätte ich im Vorfeld nicht so erwartet, wie es dann gekommen ist?

Judith Geiß: [00:01:33] Ja, wir wollen ja immer auch über das Positive sprechen. Aber ich muss sagen, mir gefallen die Projekte am besten, wo es vielleicht anfänglich gar nicht so einfach war, aber das Endergebnis so richtig gut ist. Wo du wirklich weißt, die können jetzt richtig was damit anfangen, was da jetzt implementiert ist. Die haben eine neue Art und Weise der Kommunikation gefunden. Eine neue Art und Weise von Verständnis. Und letztendlich ja, nutzen sie SOX nicht nur wie zum Teil in der Vergangenheit, dass sie irgendwie ganz viele Papiere ausdrucken und irgendwie 1.000 Unterschriften irgendwo draufsetzen, sondern dass Sie richtig ein neues Tool haben, das sie vorher nicht hatten, um dann gemeinsam weiterzugehen.

Das Papier-Zeitalter für SOX dürfte endlich vorbei sein

Janet Winkler: [00:02:11] Was sind denn so Tools, die man im SOX-Umfeld nutzt? Also, ich habe jetzt ein oder zwei Tools kennengelernt. Ich kenn SOX-Dokumentation vorwiegend entweder direkt in SAP über PDF-Dokumente oder über Excel und Ablage auf einer Cloud oder auf irgendeinem Netzwerk. Was hast du da für Erfahrungen?

Judith Geiß: [00:02:33] Tja, ich kenn wirklich noch den klassischen Papiertiger, wo pro Quartal drei SOX-Ordner entstanden sind. Also rein aus meiner Sicht ein Unding. Ich bin froh, dass immer mehr Unternehmen da wirklich auch systembasiert rangehen. Gerade viele amerikanische Mütter sozusagen sorgen schon dafür, dass man einen irgendwie gelagerten Online-Austausch hat und das nicht erst seit Corona. Gott sei Dank. Weil das war eigentlich auch immer einer der Kritikpunkte, die ja letztendlich von den Mitarbeitern gekommen sind, zu sagen, ja, warum muss ich jetzt einen halben Tag Zeug ausdrucken, dann durchs Haus laufen, mir Unterschriften besorgen und mir den Unmut quasi der Belegschaft reinziehen, weil ich jetzt schon wieder ankomme und wieder was von denen will.

SOX-Kontrollen ganz digital sind die Zukunft

Janet Winkler: [00:03:14] Aber das Beste, also wir haben uns ja weiterentwickelt, vom Papier hin zur elektronischen Ablage. Und das Neueste, was ich jetzt bei Kunden gesehen habe, sind Tools. Wirtschaftsprüfer in Deutschland arbeiten mit solchen Tools schon länger. Für SOX habe ich das jetzt auch zweimal gesehen, das praktisch die SOX-Kontrollen in diesem Tool abgebildet sind und dass Mitarbeiter darauf Zugriff bekommen, sich mit der Kontroll-Beschreibung vertraut machen können und auch, welche Unterlagen sie einfordern müssen oder vorbereiten müssen und so eine kleine Handlungsanweisung aus dem Tool herausbekommen.

Und das Schöne, was ich sehr spannend und gut fand, ist, dass man dann im nächsten Schritt, wenn man seine eigene Kontroll-Handlung durchgeführt hat, hat die Dokumentation hochgeladen, dass dann der Vorgesetzte oder der, der die Kontrolle überprüft, dass der das elektronisch machen kann, das heißt, er kriegt eine E-Mail, ja, ich habe die Kontroll-Handlung durchgeführt, alle Unterlagen hochgeladen und dann hat die zweite Instanz auch die Möglichkeit, das elektronisch freizugeben, also zu prüfen und freizugeben, was ich sehr gut fand.

Und es gab auch die Möglichkeit, Reports zu ziehen aus diesem Tool. Also, wie viel Kontrollen haben wir insgesamt? Welche Handlungen wurden bereits durchgeführt und welche sind noch offen? Also, das ist natürlich auch wichtig, um auch zu kontrollieren, okay, wo stehen wir mit der Thematik und wer braucht noch Unterstützung, um Kontrollhandlungen abzuschließen? Oder wo müssen wir uns über Kontrollen Gedanken machen, weil sie doppelt sind? Und das fand ich sehr spannend bei unserem letzten Projekt, dass man, wenn man genügend Zugriffs-Berechtigungen hatte, auch sehen konnte, wie andere Länder diese Kontroll-Handlung durchführen.

Diskrepanzen bei SOX werden im Ländervergleich deutlich

Janet Winkler: [00:04:57] Und da hat man dann schön gesehen, wo es Diskrepanzen im Prozess gegeben hat. Also, warum ein Land zum Beispiel die Überweisungen doppelt abgeprüft hat und ein anderes Land musste das nicht machen. Und der Hintergrund war einfach, die Automatisierung des Bank-Tools war noch nicht umgesetzt, und deswegen hat man sich dann entschieden, ok, wir sollten vielleicht die Kontroll-Handlungen nicht so ausufern lassen, sondern uns um den Prozess dahinter kümmern und die Automatisierung der Bankauszüge und der Banküberweisungen vorantreiben, so dass wir zum einen schneller überweisen können und zum anderen die Kontroll-Handlung standardisiert durchgeführt wird, wie sie in anderen Ländern auch durchgeführt wird. Das fand ich sehr spannend. Man hat sogar in dem Tool die Möglichkeit, Prozesse sich anzuschauen, zu überlegen, warum wird es unterschiedlich gemacht und was ist der beste Weg? Und das wiederum zu harmonisieren. Ja, schöne schöne Sache.

Geschwister sind Gold wert – auch bei SOX

Judith Geiß: [00:05:59] Also da muss ich sagen, gerade vor kurzem habe ich die Werbung gesehen zum Video. Da ging es auch so, lesen Sie den Kontoauszug schon ein oder tippen Sie noch? Das fand ich sehr eingängig. Gerade natürlich auch in unterschiedlichen Ländern dann unterschiedlich gehandhabt, je nachdem, was für ein Tool man auch als ERP-System und so weiter nutzt. Was mir dann spontan jetzt noch eingefallen ist, während du das so ausgeführt hast, ist der Hinweis auf mein Buch und auf eines der Episoden daraus. Nämlich „Geschwister sind Gold wert“, was ja dein Beispiel zeigt. Warum nicht dann sagen, okay, das interessiert mich jetzt, warum habt Ihr die Kontrolle nicht? Ich nehme Kontakt auf, ich lerne aus dem, was ihr macht. Vielleicht wissen die was, was ich nicht mache und umgekehrt.

Also da, nachdem wir in den letzten Episoden sehr viel über innerhalb des Unternehmens gesprochen haben, ist sicherlich auch ein Aspekt, warum alles neu erfinden, wenn vielleicht eine andere Gesellschaft da schon weiter ist in der Implementierung? Das haben wir irgendwie bei all dem, über was wir gesprochen haben, noch gar nicht so richtig angerissen. Deshalb finde ich das ganz interessant, dass du jetzt gerade auf das Tool noch mal so zu sprechen kommst und wie man das ja dann super nutzen kann, um auch im Prozess weiter zu gehen, weil wie wir ja gesagt haben, SOX ist keine Grippe. Das heißt, es geht nicht vorbei, sondern begleitet weiter und alles, was leichter werden kann, also auch in Form von Tools, natürlich vernünftig eingeführt und natürlich die Leute richtig herangeführt. Ja, finde ich super. Ja, ich glaube, da wird es noch viel, viel mehr geben, und Corona wird es noch mehr beschleunigen, dass es noch mehr systembasiert laufen wird.

SOX und der Monatsabschluss – (k)ein Traumpaar?

Janet Winkler: [00:07:23] Ja, wenn man dann sieht, dass man dann global zusammenarbeiten kann, das heißt, über die Grenzen hinweg. Also dass dann die Mexikaner und die Chinesen und die Vietnamesen und die Russen und die Deutschen und die Bulgaren und alle zusammensitzen und dann auch mit diesem Tool auch kommunizieren können. Finde ich großartig.

Und was mir auch gefallen hat, ist, dass dann, wenn es soweit kommt, dass man darüber auch spricht, dass man regelmäßige Runden hat und dann auch sagt, was ist denn gut gelaufen? Also diese Datenauswertung, da immer wieder bei Big Data, diese Datenauswertung, wie kann man die so sinnvoll für das Unternehmen einsetzen, dass das Unternehmen weiterkommt? Und um das anzuschneiden, wir reden ja hier um eine teilweise monatliche Dokumentation von SOX-Kontrollen, die ja auch einhergehen in den Monatsabschluss-Prozess. Das heißt der Monatsabschluss-Prozess, je nachdem, wie gut das Unternehmen aufgestellt ist, bis zu einem gewissen Tag x, best practice sind 5 Tage closing. Alle, die jetzt hören 5 Tage, oh, wir brauchen mehr, oh, wir brauchen weniger. Also, wenn Sie mehr brauchen, sollten Sie sich um Ihre Prozesse Gedanken machen. Wenn Sie weniger brauchen, können Sie sich auf die Schulter klopfen. Das ist schon sehr gut, und Sie gehören zu den Unternehmen, die das in einer akzeptablen Zeit schaffen, Ihren Monatsabschluss zu schließen.

Und auch SOX kann Ihnen dabei helfen zu schauen, ok, wann wird diese letzte SOX-Kontrolle dokumentiert und warum wird die erst am 20. oder 25. Tag dokumentiert? Weil, wenn ich eine SOX-Kontrolle am 25. Tag dokumentiere, ist im Zweifel das Risiko schon eingetreten und mein Abschluss ist falsch. Und die Bilanz-Manipulation, die ich mit dieser Kontrolle versucht habe aufzudecken, ist nicht aufgedeckt. Und deswegen ist es für mich auch ein gutes Tool, um zu gucken, okay, wie gut oder schlecht ist der Abschluss dazu?

SOX in andere Prozesse integrieren

Judith Geiß: [00:09:24] Wenn du gerade so sagst, am 20. oder 25., da dachte ich so spontan an den Vormonat. Du siehst, ich bin schon komplett amerikanisiert. Letztendlich befürchte ich aber, wenn man das am 20. oder 25. des Folgemonats erst macht, dass da irgendjemand einem kräftig auf die Finger haut. Das macht man nicht so oft, dass man das so ein bisschen verschleppt. Aber du sprichst ein Wichtiges an, das ja SOX den Abschluss eigentlich begleiten soll. Und dass es oft so ist: Wir machen erst einen Abschluss und dann machen wir alle Kontrollen dazu. Und dann ist es halt irgendwie ein riesen Berg, den man machen muss, anstatt dass man sagt, okay, ich bin jetzt in den Positionen fertig, dazu gibt es diese Kontrollen, die mache ich jetzt oder diese Dokumentationspflichten, das gibt es ja auch. Und dann ist es nicht so dieses Massive.

Also gerade bei den Erst-Implementierungen stelle ich das fest, dass ich dann immer wieder sage: Nee, nicht erst am Schluss den Ordner für SOX machen, sondern macht das parallel. Macht auf Eure Abstimmungs-Sheets, um jetzt nur Finance zu nennen. Wir müssen aufpassen, also nach wie vor. SOX ist nicht nur in Finance Thema, dass man dann sagt, okay, während ich die Dinge tue, wo ich weiß, dass sie SOX-relevant sind, wie kann ich die bestehenden Formulare auch anpassen, dass es auch für SOX reicht? Ja, von dem her hast du da einen Punkt angesprochen.

 

Sie wurden von einem Amerikaner übernommen? Oder arbeiten mit Amerikanern zusammen?

Brauchen auch Sie Hilfe nach einer US-Übernahme? Individuelle Begleitung bei der SOX-Implementierung? Sie wollen aber erst einmal wissen, ob sich die Investition für Sie lohnt?
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Fast close – mit Organisation ist mehr möglich, als Sie denken

Das andere, was du angesprochen hast, fand ich sehr interessant. Mein Schocker schlechthin ist, wenn ich den deutschen Unternehmen erzähle, dass ich für ein Unternehmen gearbeitet habe, die am 3. Januar den Jahresabschluss abgegeben haben und zwar nicht von den Vor-Vor-Vorjahren, sondern direkt vom Vorjahr. Was natürlich dann auch zeigt, dass mit extremer Organisation und so weiter auch alles möglich ist. Und wir haben alles schon gehört: Das geht nicht, und bei uns geht das nicht, und Zeit haben wir dafür ja sowieso nicht. Aber das Thema fast close, was sich ja dahinter versteckt, was du gesagt hast, ja, da sind wir eigentlich schon fast wieder beim nächsten Steckenpferd von uns. Aber irgendwie gehört das irgendwie alles zusammen, oder wie siehst du das?

Janet Winkler: [00:11:10] Ja, fast close ist ein sehr wichtiges und aktuelles Thema für Firmen, die ein IPO planen, an die Börse gehen wollen oder die, wie in deinen Beispielen, aufgekauft wurden und an die Börse gehen werden. Hoch aktuell, hoch spannend. Und ich würde vorschlagen, lass uns doch einfach eine neue Folge zum Thema fast close machen.

Judith Geiß: [00:11:33] Ich denke, da fragen wir die Hörerinnen und Hörer gerne um Meinungen. Aber weißt du, was mir eigentlich auch einfällt? Was sich in den letzten Jahren zum fast close bei mir so entwickelt hat, dass die deutschen Unternehmen auf mich zukommen oder auf mein Team zukommen und sagen: Also, wir sind total stolz. Wir machen jetzt nicht mehr beim Folgemonat am 25. unseren Abschluss fertig, sondern schon am 20.. Und dann beginne ich zu grinsen und dann heißt es, ja, also schneller kriegen wir das auf keinen Fall hin. Und dann gibt es den Fall, dass der andere dann versteht, es geht vielleicht doch, und man arbeitet daran gemeinsam. Insbesondere, und die Hörerinnen und Hörer wissen das, dass ich nicht so viel oder oft Bezug nehmen auf Corona. Ich glaube, das haben wir überall. Aber gerade jetzt, in so einer Zeit, ist es noch wichtiger, schnell zu Ergebnissen zu kommen. Also auch für die Hörer, die nicht amerikanisch basiert sind oder geprägt sind. Warum nicht von den Besten in dem Bezug lernen? Meiner Meinung nach, nämlich fast close einführen. Janet und ich stehen bereit für die nächste Interviewreihe. Uns hat nämlich die Interviewreihe so viel Spaß gemacht, dass wir schon überlegt haben, wer weiß, vielleicht entdecken wir in der Kaffeeküche noch ein neues Thema für Sie. Ja, Janet, ich würde sagen, ich habe Lust auf fast close. Wie sieht’s bei dir aus?

Janet Winkler: [00:12:39] Ja, ich auch. Lass uns anfangen.

Judith Geiß: [00:12:42] Genau! Also, liebe Hörerinnen und Hörer, fast close, was ist das und so weiter, werde ich mit Janet schon besprechen. Aber sicherlich haben Sie jetzt schon nach der kurzen Kaffeeküche die eine oder andere Frage. Die beantworten wir wie immer gerne im Podcast. Schreiben Sie dazu an Podcast@thebridge-online.com. Alternativ suchen Sie mich auf LinkedIn, der Link zum Profil und auch zu Janets Profil, werden Sie in den Shownotes finden. Und dann müssen wir uns jetzt für die Reihe erst mal schweren Herzens trennen. Es war schön, mit dir in der Kaffeeküche ein bisschen zu plaudern. Haben wir länger nicht gemacht. Irgendwie war keine Zeit. Weiß auch nicht, oder nicht die Zeit genommen. Man hat ja immer Zeit. Man nimmt sie sich nur nicht oder hat eine andere Priorität. Deshalb vielen lieben Dank, dass du diese tolle Reihe, ich hoffe, die Hörerinnen Hörer stimmen mir da zu, mit mir jetzt produziert hast. Wir haben sie mehrfach verschoben, aber ich glaube, die musste reifen. Von dem her, vielen, vielen Dank, dass du mit mir aus dem Nähkästchen geplaudert hast, das Thema SOX vielleicht ein bisschen das falsche Image so ein bisschen ausgeräumt hast und letztendlich jeder jetzt weiß, wie man SOX sinnvoll fürs Unternehmen nutzen kann. Und falls Sie sagen, okay, also dieses Dream-Team will ich auch bei uns haben, ich denke, wir haben den einen oder anderen Hinweis in den Folgen gegeben von SOX-Workshop zu Unterstützung bei der Implementierung, aber auch natürlich, sich die Prozesse bei SOX anzuschauen und gegebenenfalls zu vereinfachen. Ich glaube Janet, da hätten wir Lust drauf, oder?

Janet Winkler: [00:14:06] Ja, hätten wir. Und ich sage an dieser Stelle auch herzlichen Dank für deine Zeit und die Gelegenheit, hier mit dir zum einen in der Kaffeeküche zu stehen und zum anderen die ersten drei Folgen mit dir zu drehen. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und ja, lass uns wieder treffen und ein neues Thema diskutieren.

Judith Geiß: [00:14:27] So, liebe Hörerinnen und Hörer, einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal.

Speaker1: [00:14:33] Buchen Sie jetzt ein Mentoring mit Judith Geiß. Egal ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder Team, in einem individuell auf Sie zugeschnittenen Mentoring erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise, wie Sie sicher durch die Zeiten der Veränderung kommen. Schauen Sie vorbei auf www.TheBridge-Online.com/Mentoring. Den Link finden Sie auch in den Shownotes.

 

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