Heute begrüsse ich Heike Marquardt, Rechtsanwältin und Mediatorin. Wir sprechen darüber, dass es einige Mißverständnisse vermeiden würde, wenn man sich selbst nicht alles glauben würde.

Hier der Link zum Blogpost: https://thebridge-online.com/2019/09/…

Nähere Informationen zu Heike Marquardt finden Sie hier: http://www.heikemarquardt.de/

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Transkript der Talk-Folge:

[00:01] – Judith Geiß
Hallo und herzlich willkommen zum heutigen Bridge Talk. Wir sprechen heute die Heike Marquardt und ich über: Glauben Sie nicht alles, was Sie über andere denken? Und ich freue mich, liebe Heike, dass du da bist. Aber zunächst will ich mich denen kurz vorstellen, die mich noch nicht kennen. Vielleicht auch der deinem Netzwerk kurz. Mein Name ist Judith Geiß und ich berate Unternehmen nach einer amerikanischen Übernahme und im Zuge von einer Weiterbildung habe ich dich da auch kennengelernt, liebe Heike und irgendwie war schon länger klar, dass wir was zusammen machen wollen. Und deshalb erzähl doch mal, was du so machst. Oder bei unserer Schnittstelle ist.

[00:38] – Heike Marquardt
Erstmal Hallo und danke liebe Judith, für die Möglichkeit, dass wir das hier zusammen machen. Das freut mich sehr. Mein Name ist Heike Marquardt. Ich bin Wirtschaftsmediatorin und Konflikt-Coach und ich begleite Menschen in Konflikt- und Krisensituationen auf dem Weg zu neuen guten Lösungen.

[01:01] – Judith Geiß
Genau und Konflikte. Also da hatten wir uns ja auch schon öfter ausgetauscht. Keiner hat gerne Konflikte. Aber irgendwie sind sie überall da. Und dem sollte man dann zumindest nach unseren beiden Meinungen aktiv begegnen.

[01:14] – Heike Marquardt
Ganz genau.

[01:16] – Judith Geiß
Manchmal gibt’s auch Konflikte. Da kann gar nicht kann jemand richtig was dafür, sondern das entwickelt sich so ein bisschen. Und was? Da kommen wir dann auch zu dem Thema des Gastartikels, den du für mich geschrieben hast oder auf meinem Blog geschrieben hast. Möchtest du vielleicht ein bisschen was davon erzählen?

[01:31] – Heike Marquardt
Ja, sehr gerne. Also es gibt so ein Phänomen, dem ich immer wieder begegne, wenn ich mit Menschen arbeite. Gerade wenn Menschen im Konflikt sind, nämlich etwas, was eigentlich tagtäglich vorkommt. Das sogenannte Gedankenlesen. Als Gedankenlesen bezeichnet man so in der Psychologie. Ein Phänomen, dass Menschen ganz häufig Hypothesen darüber haben, warum der andere sich so verhält oder nicht so verhält, wie er oder sie das tut, was der andere denkt, für was der andere für Motive und für Interessen hat. Und oft erkennen wir dann gar nicht mehr so richtig, dass dies Hypothesen sind, nämlich irgendetwas, was für uns so zusammen gestrickt haben in unserer Phantasie, sondern fangen dann an, das für die Realität zu halten. Und da kann es anfangen, wenn man dann irgendwie nicht beginnt, sich mit dem anderen auszutauschen. Das ist dann auch durchaus konflikthaft wird. Ich habe neulich ein ganz interessantes Gespräch gehabt mit einem jungen Mann und der hat das ganz schön geschildert. Der kennt das nämlich auch, dieses Phänomen. Der erzählte mir er ist jetzt neue Projektmitarbeiter in einem Team und er ist neu im Unternehmen und ist auch noch nicht so firm in der Projektwelt. Und insofern sucht er ganz viel nach Feedback. Und er sagte: Es gab irgendwie einen ganz interessanten Tag, den er da hatte und zwar hatte er am Vorabend noch recht spät ein Projekt Ergebnis abgeliefert, das alles dem Projektleiter per E-Mail geschickt. Da gab’s auch irgendwie eine Deadline und er war jetzt voller Erwartung, was der Projektleiter dazu sagt und wartete auf ein Feedback. Am nächsten Morgen im Büro wartete er und dachte. Mal gucken, der kommt bestimmt gleich zu mir. Und sagen wir es, findet. Irgendwann sieht er. Der Projektleiter huscht an seinem Büro vorbei, sagt kurz: Hallo! Aber gibt überhaupt kein Feedback oder sagt gar nicht, was er zu dieser Arbeit denkt. Und dann berichtete er mir, das er so In dem Moment war er schon so ein bisschen irritiert und auch ein bisschen enttäuscht. Als eine Erwartung ist eine andere gewesen und an dem Tag hatte er ein bisschen mehr Zeit, ein bisschen Luft hat sich darüber Gedanken gemacht. Und je länger das dauerte, dass der Projektleiter nicht kam, desto mehr ging das Gedankenkarussell los. Er war ja erst ganz überzeugt von seiner Arbeit gewesen und freute sich auf das Feedback, auf einmal kam so ein bisschen, so eine Verunsicherung. Vielleicht kommt er jetzt nicht, weil das war alles irgendwie totaler Quatsch und der muss später ein ernstes Gespräch mit mir führen. Und denkt sich jetzt: Das mache ich zu einem anderen Zeitpunkt? Das heißt, die Stimmung sank schon ein bisschen. Irgendwann hat er sich dann wieder selbst motiviert und gesagt: Das war doch eigentlich ganz gut, was ich gemacht habe. Und das ist ja irgendwie auch mangelnde Wertschätzung. Ich sitze da abends spät und schickschicke das alles ab und jetzt kommt er gar nicht und kann nicht mal einmal irgendwas dazu sagen. Und sei es nur Danke. Und ich sage dir später was dazu. Da kam also eine gehörige Portion Verärgerung da rein und irgendwie so Gedanken über den dem Projektleiter den er vorher jetzt eigentlich, mit dem man ein ganz gutes Verhältnis hat, aber doch zu ja, irgendwie manchmal ist er schon ein bisschen arrogant. Und dann fing das an, dass so eine Spirale entstanden ist und da kreiste er dann so den ganzen Tag drin in verschiedenen Gemüts- und Seelenlagen. Und abends kam dann tatsächlich der Projektleiter zu ihm und du kannst dir vorstellen. Er war dann eher in so einer gemischten Stimmung und hat so auch als Projektleiter dann begrüßt und das Gespräch begann jetzt erstmal nicht ganz so freudig wie es morgens gewesen wäre. Am Ende der Geschichte war. Der Projektleiter sagte: Es tut mir total leid, dass ich jetzt erst komme, aber wir hatten totalen Stress. Das ganze Projekt stand auf dem Prüfstand. Ich habe mir das noch gar nicht angeschaut, was du gemacht hast. Aber ich wollte schon mal Danke sagen, dass du es pünktlich abgeliefert hast. Das heißt, all diese verschiedenen Stadien der Verunsicherung, Verärgerung, die er da an dem Tag erlebt hat und die irgendwann nicht mehr als Hypothesen gesehen hat, sondern so ist das ja. Der Projektleiter spricht einfach nicht mit mir ist wenig wertschätzend. Das war eigentlich alles nicht wirklich nötig gewesen bzw. hat ihn nicht zu einer echten Lösung gebracht. Und das ist Gott sei Dank gut ausgegangen. Der Projektleiter konnte gut auffangen und der Mensch, über den ich erzähle, konnten schnell wieder eine gute Offenheit kommen. Und ging es gut weiter. Aber kannst du das wahrscheinlich vorstellen, wenn sich sowas länger hinzieht und der Projektleiter dann vielleicht eine Woche auf Dienstreise gewesen wäre, könnte sein, dass er die Mitarbeiter einer ganz anderen Stimmung vorfindet.

[06:23] – Judith Geiß
Also ich glaube, das Wichtigste daran ist erstmal es waren ja nur die Gedanken in seinem Kopf. Er hat er aus seiner Warte hat er alles richtig gemacht. Der Projektleiter aus seiner auch, weil natürlich das Projekt an erster Stelle kommt, im Vergleich zu dem, was er vielleicht ausgearbeitet hat und ja das ist wichtig und essentiell oder wichtiger Teil des Projektteams, aber in dem Moment gab es andere Prioritäten. Naja. Ich glaube auch, dass die Zuschauer und Zuschauerinnen dies aus dem Alltag auch kennen. Wenn man doch jemandem was schickt, dann möge er doch sich bitte melden. Und gerade ich hatte heute jetzt auch das Beispiel, da ich aktuell ein paar freie Tage habe, wo ich dann plötzlich gedacht habe, ich habe jemandem gesagt, dass ich grad aktuell keine Zeit habe und jetzt nur noch die letzten Sachen mache und dann kommen immer wieder Antworten zurück aus Höflichkeit. Aber und eine der Aussagen war schon Ich will dich, wollte dich ja jetzt nicht noch mehr stressen. Aber ich dachte okay? Aber warum schickst du mir dann noch drei Emails, die ich so nicht gebraucht hätte? Zumindest noch. Das ist dann also da ist bei mir dann so, wo ich sage Okay, wenn dich jemand nicht stresst, will dann lasse ich es doch einfach. Aber auch sie hat dann ja schon in meine Zeilen hineininterpretiert, aufgrund dessen, was ich ihr geschrieben habe, dass ich gestresst sei und heißt darauf, waren es eigentlich zwei Hypothesen, die, die ich angestrengt habe, wie ich jetzt reagieren würde, wenn ich sie wäre und umgekehrt. Somit ist dieses Thema, dass man nicht alles glauben soll, was man, ja was man selbst denkt oder was man über andere auch denkt. Und ich glaube, dass dieser Versprecher eben auch nochmal wichtig, weil auch dein Beispiel, der der junge Mann sage ich jetzt mal unterstelle ich jetzt einfach mal bei der neuen Projektwelt ist und neu beim Arbeitgeber war. Er hätte einfach darauf vertrauen können, dass das schon gut war, was er da abgeschickt hat. Aber er brauchte halt dieses Feedback, um diese Bestätigung zu haben. Aber er hätte sich auch leicht machen können und sagen können: Ok, ich weiß, was ich kann. Aber er brauchte, diese quasi Wertschätzung des anderen. Und vielleicht ist die Grundaussage dahinter jetzt aus diesem Aspekt heraus. Vielleicht hätte er sich selbst erst einmal die Wertschätzung geben sollen.

[08:38] – Heike Marquardt
Ganz interessanter Aspekt. Nun, genau das Wichtigste. Also mein Wichtigstes war jetzt Ich hab das gemacht. Ich habe das im Rahmen meiner Möglichkeiten, meiner besten, besten Möglichkeiten gemacht haben. Wenn es nicht reicht, dann wird mir das schon sagen. Und dann habe ich auch die Möglichkeit daran zu wachsen.

[08:54] – Judith Geiß
Ich finde es normal, ja nochmal ganz interessant, vielleicht diese Warte zu sehen. Es gibt es dann auch, dass ich dann solche Gedankenspiele oft habe, wenn ich denke, es hätte jetzt besser sein können?

[09:06] – Heike Marquardt
Also du sprichst ganz interessanten Punkt an, nämlich die Art oder die Inhalte der Hypothesen, die gebildet über die Motive und Vorstellungen des anderen zeigen halt sehr viel davon. Auch dies und selber gerade geht, um die wir selber zu dem Thema stehen. Also du hast dir eben dein Beispiel auch gebracht mit der Frau, die dir immer wieder E-Mails geschickt hat. Und du hattest auch eine sehr freundliche und hilfreiche Hypothese, nämlich die macht das, weil sie irgendwie höflich sein möchte und irgendwie mir nochmal eine Bestätigung geben möchte. Na, das hat ihr wahrscheinlich ermöglicht, anders darauf zu reagieren, als wenn du gedacht hättest: Die ignoriert einfach meine Ansage, dass ich eigentlich freihabe. Die ist aber nicht wertschätzend. Dann hättest du wahrscheinlich auch nochmal anders geantwortet. Und das zeigt natürlich auch so viel, was du dein Menschenbild ist, wie du davon ausgehst, wie Menschen Entscheidungen treffen. Und insofern ist es auch manchmal ganz interessant, das eigene Gedankenlesen daraufhin zu untersuchen. Wie komme ich denn da drauf, dass ich das dem anderen unterstelle? Und natürlich hat es manchmal ein bisschen mit Erfahrung zu tun, wie man mit der Person zu tun hat. Also manche Hypothesen sind ja auch richtig, aber ganz häufig hat es mit der eigenen Gedankenwelt zu tun. Und wenn ich jetzt nochmal zu dem jungen Mitarbeiter da zurückzugehen, zu dem Projektmitarbeiter vielleicht am Anfang dann doch noch nicht so ganz sicher bin mit dem, was ich abgegeben habe, dann neige ich natürlich eher dazu zu glauben, der andere fand das jetzt nicht qualitativ nicht gut oder nicht passend und spricht deswegen nicht genau.

[10:42] – Judith Geiß
Aber er hätte auch genauso gut, als er ihn hat, vorbeischwirren sehen, auf ihn zugehen können und sagen: Ich weiß, du bist gerade in Eile. Aber ist alles angekommen? Einfach dieses Gespräch, oder aber was ich vor kurzem im Podcast gehört hab der Satz fand ich immer, fand ich irgendwie sehr einprägsam, weil derjenige das öfters im Podcast sagt und vor paar Tagen habe ich es wieder gehört. Behandle die anderen so nicht, wie du behandelt werden möchtest. Es war auch immer einer meiner Sätze. Sondern behandle die anderen so, wie sie behandelt werden möchten. Also ich finde den ersten Schritt, dass ich andere bahne. Wie ich behandelt werden will, nämlich mit Wertschätzung und mit Offenheit, finde ich schon mal sehr wichtig. Aber vielleicht kann der andere wie jetzt z.B. jetzt nochmal dem Beispiel des Projektleiters, der hätte vielleicht auch jemand gerne gehabt, der dann gesagt hätte. Jetzt hattest du heute echt Stress und hätte da vielleicht ein offenes Ohr dafür gebraucht. Aber der Kollege war dann so mit sich selbst beschäftigt, dass er natürlich die Belange des Projektleiters da auch nicht sehen konnte. Also von dem her. Ich glaube, das ist auch die Quintessenz ein bisschen aus dem, was wir jetzt besprochen. Es kommt immer darauf an, aus welcher Perspektive man schaut. Manchmal ist es Tagesverfassung, da hatten wir im Vorfeld auch schon mal drum. Es gibt einfach Tage, die sind halt anders und dann? Dann kriegt man aber nochmal neue Erkenntnisse. Also von dem her, danke, dass du die Geschichte mit uns geteilt hast. Eine andere Geschichte gibt’s noch in dem Blogbeitrag von Heike, den wir natürlich auch verlinken unter dem Video. Und man kann sich da mal überlegen, wie oft man selbst vielleicht im täglichen Leben, denn das trifft einen nicht nur im Beruflichen, sondern auch im Privaten, dass man manchmal denkt, man wüsste, was der andere denkt. Und genau jetzt muss ich gerade noch kurz auf unseren Notizzettel schauen. Zum Abschluss ein Tipp von deiner Seite. Wenn so eine Situation, wenn du jetzt quasi dem jungen Mann morgens begegnet wärst und als Kollege hätte der junge Mann dir das erzählt, was hättest du ihm geraten?

[12:43] – Heike Marquardt
Im Grunde genommen hast du einen wichtigen Tipp eben auch schon gegeben, nämlich vielleicht gibt’s oder die Möglichkeit zu suchen, den anderen einfach anzusprechen, bevor dieses Gedankenkarussell die wildesten Blüten und Farben treibt. In den persönlichen Kontakt gehen und einfach sagen: Das habe ich erlebt. Was heißt das? Wann können wir über die Sache nochmal sprechen? Und das andere ist im Grunde genommen tatsächlich, sich bewusst zu machen. Meine Hypothesen sind erst einmal nur Hypothesen. Ich muss mir nicht alles glauben, was ich über den anderen denke, weil wir Menschen sind nicht in der Lage, wirklich Gedanken zu lesen. Wir können nur Hypothesen machen und aus Dingen etwas rauslesen. Und das mache ich immer aus meiner Warte. Und die kann durchaus kann es da Unklarheiten und Unschärfen geben? Das heißt, ganz häufig sind meine Hypothesen auch nicht richtig und das sollte ich einkalkulieren, bevor ich mich da in eine echte Dynamik reinbegebe begebe, die dann wieder nachher Einfluss auf die Beziehung hat.

[13:48] – Judith Geiß
Ich kann mich auch gut an ein Gespräch erinnern, was wir mal zu dritt geführt haben, ohne jetzt ins Detail zu gehen. Da ging es auch drum, da wollte jeder für den anderen nur das Beste, aber man konnte es im Zweier-Dialog nicht mehr. Ich glaube Dialog heißt sowieso zu zweit. Im Zweier-Gespräch nicht lösen und dann haben wir dich zurate Rate gezogen. Vielleicht erzählst du kurz, wo man dich findet, in welchen Fällen du dann genau die richtige bist. So ein bisschen als Abschluss noch.

[14:16] – Heike Marquardt
Also ich unterstütze wie anfangs gesagt Menschen dabei kommunikativ schwierige Situationen, wo man vielleicht zu zweit oder als Gruppe nicht mehr weiterkommt moderierend aufzulösen. Und du hast es ja eben ganz schön auch dargestellt. Das Besondere ist da dran, dass wenn tatsächlich nochmal ein Externer dazukommt, dann ich doch manchmal nochmal Verständnisfragen stelle und nach Motiven und Hintergründen frage, was ich die Menschen oft untereinander nicht fragen, weil sie denken, es wäre klar. Es ist aber oft nicht klar, denn es gibt oft ganz viel Gedankenlesen, was eben nicht immer zutreffend ist. Also das sind Prozesse, in denen ich Menschen begleite. Oder aber auch wenn Menschen in Konfliktsituationen sind, die sie für sich erst einmal klären und auflösen wollen, wo sie selber Klarheit brauchen auch da unterstütze ich Menschen mit Coaching oder Prozessbegleitung.

[15:12.] – Judith Geiß
Da möchte ich den Zuschauern noch eins mitgeben, nämlich dass du in der Situation selbstverständlich keine Position einnimmst. Also davor haben viele dann in so Gesprächen auch Angst. Wir hatten dieses Gespräch im Vorfeld, obwohl wir uns kennen. In dem Moment bist du die neutrale Seite versucht es an und du führst quasi oder moderierst den Dialog. Also wir haben den meisten Redeanteil, aber durch deine Fragen konnten wir andere Antworten finden. Genau eine langfristige Lösung zu finden, anstatt das, was mir auch zu der Zeit sozusagen empfohlen wurde zu sagen okay, mach da einen Cut, wo ich dann auch gesagt habe das kann ich nicht, da gibt’s viel zu viele Gründe, die dagegensprechen. Und wir haben dann bei dir wirklich die Hilfe gefunden und du hast es vor allem auch geschafft, der anderen Person zu vermitteln. Ich bin hier jetzt neutral, ich will euch nur helfen und das hat uns allen geholfen und auch vor allem das, was ich jetzt nochmal vielleicht langfristig geholfen. Also wir hatten dann auch noch Folgetermine. Ich glaube den zweiten oder dritten haben wir gar nicht gebraucht, weil einfach eine stabile Lösung da war. Und natürlich haben wir am Anfang auch gedacht, die Stunde jetzt zu investieren, ob das so viel Sinn ergibt. Aber es ist genau das raus aus der Situation zu gehen und vor allem, was mir damals auch geholfen hat. Das hat mir jetzt bei dem anderen Beispiel auch davon ausgehen, dass der andere einem etwas Gutes will, auch jetzt gerade in dem Moment nicht so aussieht, wenn von dem her, wer jetzt vielleicht zuschaut, vielleicht den einen oder anderen Konflikt in sich hat, sozusagen wieder länger mit sich ausfechtet, sage ich jetzt mal, ob jetzt alleine oder mit jemand anders, darf sich natürlich gerne an dich wenden, Heike.

[16:51] – Heike Marquardt
Sehr gerne.

[16:52] – Judith Geiß
Ähnlich wie ich mit der anderen Person sozusagen, konfliktfreier Zusammenleben, zusammenarbeiten in dem Fall sogar. Und vor allem auch langfristig wieder in einer harmonischeren Zusammenarbeit. Also dafür nochmal vielen Dank und auch natürlich Danke, dass du da warst. Dass wir es heute geschafft haben und ja, für alle anderen wie gesagt, es gibt ein Blogbeitrag, da dann auch nochmal verlinkt, wo man mit der Heike Kontakt aufnehmen kann. Und dann freue ich mich auf den nächsten The Bridge Talk. Vielen Dank Heike, dass du dabei warst.

[17:24] – Judith Geiß
Danke dir, Judith

 

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