Veränderung als Chance nutzen – nur wer selbst handelt kommt auch voran.

 

 

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Inhalt / Links zu dieser Episode:

In dieser Episode spricht Judith Geiß mit Ulrike Winzer über die Chancen der Veränderung. Ulrike Winzer ist Expertin in Sachen Veränderung und hat darüber sogar ein Buch geschrieben – „Stark durch Veränderung“. Auch in der heutigen Podcastfolge gibt sie darum hilfreiche Tipps, wie man Zeiten der Veränderung gut übersteht und diese optimal für sich nutzen kann.

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Buch https://amzn.to/3r8p61D

Wem das Interview von Ulrike Winzer und mir gefallen hat dem empfehle ich direkt weiterzuhören. Auch ich war bereits in Ihrem Podcast zu Gast: https://www.ulrikewinzer.com/interview-judith-geiss/ Viel Spaß beim reinhören.

Weitere interessante Links:

„Die Übernahme-Formel“ erscheint im Mai 2021 bei Springer Gabler und Neuigkeiten dazu gibt es hier:
https://thebridge-online.com/uebernahme-formel/

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Die ausführlichen Shownotes finden Sie unter:
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Herzliche Grüße und bis bald,

Ihre Judith Geiß


Transkript der Podcast-Folge:

[00:00:00] Übernahme als Chance, der Podcast von und mit Judith Geiß. Sie und Ihr Unternehmen sind von einer Übernahme betroffen? Dann sind Sie hier genau richtig. Judith Geiß, die Expertin für US-amerikanische Übernahmen im deutschsprachigen Raum, teilt mit ihnen wertvolle Tipps und Tricks und zeigt Ihnen, wie Sie diese Veränderung für sich und Ihr Unternehmen nutzen können. Ganz nach dem Motto: take the chance.

[00:00:24] Judith Geiß
Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode des Übernahme als Chance Podcast. Heute habe ich mir einen besonderen Gast eingeladen: die liebe Ulrike Winzer. Hallo Ulrike. Hallo Judith, ich freue mich sehr dabei zu sein. Ich freue mich, dass du da bist. Um dich meinen Hörern vorzustellen, würde ich dein Buch bemühen und auch den Titel damit erklären der heutigen Folge – stark durch Veränderung. Denn wenn sich jemand auskennt mit Veränderung, dann ist es Ulrike. Denn es ist ihr Leitmotiv – change einfach machen. Die Wirtschaftswissenschaftlerin lebt worüber sie spricht, denn nur wer handelt kommt voran. Als begeisterte IT-lerin ist ihr Werdegang ungewöhnlich und von gelebter Veränderung geprägt. Software Entwicklerin, Projektleiterin, kaufmännische Bereichs-Managerin, HR Managerin und Recruiting von Großkonzern bis KMU. Personal- und Unternehmensberaterin, sowohl angestellt als auch mit eigenem Beratungsunternehmen, Rednerin, Moderatorin, Coach, Podcaster-Kollegin und Autoren-Kollegin. Und genau darum soll es heute gehen – um dein Buch „Stark durch Veränderung“ und für unsere Zuhörer natürlich den ein oder anderen Impuls, wie man stark durch Veränderung wird. Liebe Ulrike herzlich willkommen.

[00:01:38] Ulrike Winzer
Ich danke dir nochmals Judith. Und du hast es so schön gesagt, deswegen trommel ich natürlich hier direkt dafür.

[00:01:48] Judith Geiß
In diesem Buch sind knapp 300 Seiten, es dreht sich alles um das Thema change. Vielleicht möchtest du uns zunächst erklären warum du dieses Buch geschrieben hast und was dich dazu bewogen hat, change zu deinem Thema zu machen.

[00:02:02] Ulrike Winzer
Ja, das sind direkt zwei Fragen in einem. Der Auslöser für das Buch waren eigentlich mehrere Dinge. Das eine ist, ich bin als Moderatorin und Rednerin immer wieder gefragt worden: „Frau Winzer, haben sie auch ein Buch?“. Der zweite auslösende Faktor war ein sehr persönlicher, dass mein Bruder vor 2 Jahren verstorben ist und dadurch, dass er keine Kinder hatte und ich auch keine eigenen Kinder habe, dann so der Gedanke aufkam: was hinterlässt du jetzt in dieser Welt? Und das dritte ist, dass ich eben auch merke, in meinem eigenen Werdegang aber auch in meinen Coachings mit Kunden in der Zusammenarbeit, wie wichtig das Thema Veränderung ist. Mein Eindruck ist, dass wir hier in Deutschland sehr stark zurückfallen, dass wir an vielen Stellen sehr, sehr zögern, dass wir auf Sicherheit bedacht sind und uns aber nicht klarmachen, dass wir die Sicherheit in uns selbst haben und eben nicht im Außen, im Staat, im Unternehmen, im Chef. Und mein Anliegen ist es eben, den Menschen zu zeigen was sie alles können. Denn ich bin auch überzeugt, dass jeder Veränderung kann.

[00:03:10] Judith Geiß
Wir beide sind davon überzeugt, dass jeder Veränderung kann, nur erleben wir ja anderes. Bei dir in deinen Coachings oder in deiner Tätigkeit als Unternehmensberaterin, oder auch als Recruiterin sicherlich sehr oft in Coachings oder in Gesprächen, dass du sicherlich auch Bewerber vor dir hast, die in einer Veränderungs-Situation sind. Vielleicht möchtest du ein paar Beispiele erzählen aus dieser Situation, wo jeder als Impuls für sich mitnehmen kann, warum es so wichtig ist, auch offen zu sein für Veränderung und das in der Veränderung nicht unbedingt was Schlechtes liegen muss, sondern ganz im Gegenteil.

[00:03:45] Ulrike Winzer
Also ein Beispiel, das auch in meinem Buch vorkommt und das wirklich ein roter Faden in meinen Coachings ist, und ich habe das auch als Personalberaterin, als Headhuntern immer wieder erlebt, ist, dass vielen Menschen der Blick auf die eigene Wertigkeit, um es mal so zu formulieren, fehlt. Der klassische Lebenslauf sieht eben vor, dass man Aufgaben auflistet, sowie der Beipackzettel von einem Schmerzmittel oder wie die Aufgabenliste in Stellenanzeigen. Ich finde beides gleich schlecht. Denn dahinter sieht man nicht, welchen Mehrwert, welchen Nutzen der Mensch eigentlich für das Unternehmen erbringt. Ich mach mal ein einfaches Beispiel: der Buchhalter. Da kann man natürlich jetzt einzelne Aufgaben aufführen, aber er bringt ja einen Mehrwert für das Unternehmen. Er sorgt dafür, dass das Geld fließt, er sorgt dafür, dass säumiges Geld hinein kommt und das das Geld dann auf den richtigen Konten landet und bei den richtigen Menschen. Er hat also eine sehr, sehr wichtige Aufgabe. und im Buch habe ich das Beispiel eines Managers Controlling genannt, der gesagt hat: ich will mich verändern und ich bewerbe mich jetzt. Er hat dann 8 mal Absagen bekommen, war völlig ratlos und ich habe sehr schnell gemerkt, dass ihm so der Blick auf seine Fähigkeiten fehlte. Er hatte z.B. ganz erfolgreich das Jahr-2000-Projekt gemacht, für alle, die diese Herausforderung nicht kennen: damals wurden Jahreszahlen zum Teil nur zweistellig programmiert wodurch dann ja ein komplettes Durcheinander in den Computersystem hätte passieren können. Und da musste ganz viel umgestellt werden und das hat er sehr erfolgreich gemanagt. Und da gab es noch viele andere entsprechende Beispiele. Nur er hatte die überhaupt nicht auf dem Radar. Und da den Blick zu verändern, also nicht nur zu sagen: ich verändere meinen Job, ich suche mir eine andere Aufgabe, sondern ich blicke auch auf meinen Status quo mit einem anderen Blick und gib dem anderen einen anderen Wert. Darum geht es eben auch in meinen Coachings und das ist glaube ich ganz wichtig für uns alle hier in Deutschland.

[00:05:56] Judith Geiß
Wenn du gerade Buchhalter ansprichst – da sprichst du mir natürlich auch aus der Seele. Ich definiere es immer so, dass der Nutzen oder der Mehrwert der Buchhaltung erst dann gesehen wird, wenn es mal nicht klappt, also wenn der Lieferant anruft und sich beschwert, weil das Geld nicht gekommen ist oder wenn schlicht und ergreifend der Mitarbeiter anruft, weil das Gehalt z.B. mal einen Tag später kommt als sonst. Also da auch an deinem Beispiel des Leiter Controllings finde ich auch sehr interessant: er hat vieles erfolgreich gemacht und natürlich ist es in der Situation vielleicht nicht leicht gefallen, aber er hat einen Haken dahinter gemacht bei diesem Erfolg und hat ihn dadurch natürlich nicht mehr so wahrgenommen. Und ich glaube, das macht es dann auch schwer, es wirklich dann zu Papier zu bringen. Und das andere ist natürlich, dass wir ja oft noch so geprägt sind in diesem, wie man sich früher beworben hat und auch da natürlich ein change notwendig ist. Also gerade vor Kurzem in einem anderen Interview mit meinem Gespräch-Gast Thomas Klauder gings da drum, eine Bewerbung ist ein Verkaufsprospekt. Kannst du das auch so unterschreiben?

[00:06:57] Ulrike Winzer
Ja 100%, sogar 200%. Die Bewerbung ist ein Verkaufsprospekt. Alles was ich tue, also das, was wir zwei jetzt ja auch machen, dass sind auch runde Verkaufsprospekte. Und da kommt es natürlich sehr stark darauf an, wie verpacke ich das? Jedes Geschenk kann ich in eine Rolle Zeitungspapier einwickeln oder ich kann ein schönes Papier und eine Schleife drum machen – es kommt anders an. Und so ist das mit meinen eigenen Skills und Fähigkeiten auch. Dafür muss ich aber erstmal verstehen, bevor ich an die Verpackung denke: was habe ich eigentlich, was habe ich eigentlich da drin? Wie wertvoll ist es eigentlich? Und diesen Blick auf das Innere, das ist eben eine Komponente von Veränderung.

[00:07:31] Judith Geiß
Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass du Veränderungen zu deinem Thema gemacht hast?

[00:07:38] Ulrike Winzer
Das hatte die Wurzeln sicherlich bei mir im Elternhaus, mein Vater war 50 Jahre im gleichen Unternehmen. Und ich hatte mir immer gedacht: das muss doch auch irgendwie was anderes gehen. Und als ich studiert habe gab es den Spruch: nach drei Jahren kann man, nach fünf Jahren soll man, nach 7 Jahren muss man. Und dahinter stand dann das Unternehmen wechseln, weil man sonst irgendwie die Gesichtsfarbe des Arbeitgeber-Logos annimmt. Und das habe ich dann auch gemacht. Ich hatte zwar nicht die wirkliche Notwendigkeit meinen ersten Arbeitgeber zu verlassen, mein Vater hat das z.B. überhaupt nicht verstanden, ich habe es dann aber gemacht und dann im späteren Leben immer wieder auch Chancen bekommen. Also ursprünglich war dieses Thema Veränderung für mich wirklich ein weg von, weg von aus dieser Enge des Elternhauses. Und später habe ich dann gesehen, welche Chancen und Möglichkeiten es gibt auf dieser Welt, dass ich dachte: das probierst du jetzt einfach aus. Und natürlich habe ich nie gesagt, ich mache das jetzt einfach und bin blauäugig da rein gestolpert, sondern ich habe mich schon gefragt: was kann mir denn passieren? Wie sieht denn der Plan B aus? Was ist denn, wenn das schief geht? Und das finde ich glaube ich ganz wichtig, denn wir alle haben natürlich Angst wenn wir uns verändern. Und zu fragen: was kann wirklich schlimmstenfalls passieren? Wenn wir das nämlich mal dann überlegen, dann stellen wir fest: naja, so schlimm ist es dann ja doch nicht. Natürlich kann es sein, dass ich in einer Probezeit gekündigt werde. Aber wenn ich mir meiner eigenen Werthaltigkeit bewusst bin, dann finde ich auch wieder einen neuen Job. Auf der einen Seite verschwinden Jobs, das sehen wir heute sehr stark, aber es entstehen auch unglaublich viele neue Gelegenheiten. Und das war wirklich so eine Devise, die mich geleitet hat. So kams dann eben, dass ich halt Bereichsmanagerin wurde für Controlling und Einkauf. So kam es, dass ich ins Recruiting gegangen bin als Recruiting Managerin und dann auch als Headhunterin. Und vor vier Jahren habe ich dann festgestellt: Headhunter an sich alleine, das reicht eben auch nicht mehr aus. Da war eben mein Empfinden, die Unternehmen müssen sehr viel selber verändern in ihrer eigenen Sichtbarkeit, warum soll ein Mensch eigentlich bei mir arbeiten? Warum bin ich ein toller Arbeitgeber? Auch das sind Punkte, wo wir uns verändern müssen. Und da hat plötzlich diese Veränderungen einen ganz anderen Stellenwert für mich bekommen. Eben auch wegen meiner eigenen Vergangenheit aber auch wegen dem, was ich in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und mit den einzelnen Menschen erlebt habe.

[00:10:16] Judith Geiß
Ich fand es auch einfach noch mal interessant, dass du gesagt hast, den Wertbeitrag, den man dann auch selbst liefert, die Werte, was man in das Unternehmen mitbringt. Auch ich habe selbst die Erfahrung gemacht damals nach der Übernahme und nachdem ich dann entschieden habe, das Unternehmen dann auch zu wechseln, dass dieses ganze Paket aufgrund der Übernahme, das ich da mitnehme, dass das auch einen Wert hat für ein anderes Unternehmen. Also, auch wenn in diesem Unternehmen kein Platz mehr für mich war, konnte ich aber diese ganzen Dinge mitnehmen, weil es konnte mir ja niemand nehmen, die ganzen Erfahrungen, des ganze Wissen, was sich angesammelt hat. Und wenn man jetzt zurückblickt könnte man sagen: der big plan war dann schon immer sich vielleicht selbständig zu machen. War es aber nicht, sondern es waren dann auch verschiedene Schritte, verschiedene Erkundungen um dann letztendlich zu sagen: ok, wie möchte ich da in Zukunft, was möchte ich da wirklich auch weitergeben und vor allem, das zeigt dein Beispiel auch schön, in welcher Form will ich es weitergeben?Genau.
Also gerade bei dir finde ich immer die verschiedenen Facetten, die du abdeckst einfach bewundernswert. Weil du ja immer wieder, ich sage jetzt mal, dich nicht komplett neu erfindest, aber immer irgendwie noch mal dich erweiterst oder schaust, wie du dich weiterentwickeln kannst. Also, wie viele Leute kennst du, kenne ich, die sagen: „ja, ich schreib irgendwann mal ein Buch“. Du schreibst einfach ein Buch. Und die anderen sind immer noch vielleicht in dem Stadium und sagen: „ich schreibe irgendwann mal ein Buch“. Und ich glaube, das ist auch wiederum an Beispielen wie dir und mir zu zeigen: Veränderung ist nichts Schlimmes, sondern Veränderungen bergen Chancen letztendlich, wenn ich mir dessen bewusst bin. Auch da ein Beispiel aus deinem Buch, wo du ja mit jemandem sprichst, das Unternehmen auch gerade übernommen wurde oder ich glaube es war eine Fusion. Vielleicht möchtest du das Beispiel erzählen, was du demjenigen mitgegeben hast, als du mit ihm gesprochen hast.

[00:12:10] Ulrike Winzer
Also, wenn ich in einer Situation bin, wo mein Arbeitgeber übernommen wird und das ist ja jetzt auch nichts Neues, das ist ja schon seit Menschengedenken, also seitdem es Unternehmen gibt, ist das normal. Also das war auch schon bei Mannesmann, Vodafone, Gerling-Konzern, so zahlreiche Beispiele. Und dann erlebe ich, dass Menschen in so eine Warteschleife gehen, in so eine Schockstarre im Sinne von: „oh Gott, was passiert da jetzt? Und was passiert mit mir, mit meiner Rolle? Werde ich dann danach noch überhaupt irgendwas machen können oder werde ich vielleicht sogar entlassen? Werde ich übernommen?“. Und das ist so ein Abwarten, was entscheiden die da oben? Und dieses Abwarten, das zermürbt, weil es von hoher Unsicherheit geprägt ist. Es gibt aber eben auch die andere Möglichkeit – nämlich selber aktiv zu handeln und sich mal zu überlegen: „Hey, wo stehe ich hier eigentlich? Welchen Wert habe ich bisher im alten Unternehmen erbracht?“. Und jeder, wirklich jeder hat einen Wert, sonst würde er nicht dort angestellt sein. Das sage ich auch immer sehr, sehr nachhaltig. So, wo stehe ich? Welchen Wert habe ich bisher erwacht und wo könnte ich in einem neuen Unternehmen denn stehen? Wo möchte ich denn stehen? Wofür brenne ich innerlich, was macht mir wirklich Spaß? Das bietet ja gerade wenn so eine Fusion da ist oder eine Übernahme auch Chancen. Z.B. wenn ich immer schonmal international arbeiten wollte und ich werde jetzt wie bei dir von einem amerikanischen Unternehmen übernommen, dann ist es doch schlau zu sagen: „Jetzt kommt der amerikanische Übernehmer. Wo sehe ich mich da? Was möchte ich dort tun? Wo passen meine Skills rein? Was macht mir Spaß, was springt mich an? Was kann ich mir vorstellen?“. Und da entsteht dann auch eine andere Energie. Sich selber so ein Bild zu malen, wo sehe ich mich dort und daraufhin dann hinzuarbeiten, das auch zu kommunizieren. Und das ist ein ganz anderes Verhalten als in Schockstarre zu warten, was passiert denn da mit mir. Weil dann ist so diese Veränderung, das ist so dieses Klassische, dieses change. Das Wort change, das ist ja bei vielen schon so, hier gehen wir weg, das ist übergestülpt, da macht irgendwas, irgendwer was mit mir. Da aber in diese aktive Rolle zu gehen, das verleiht dann wirklich auch Stärke.

[00:14:43] Judith Geiß
Definitiv. Wobei ich glaube, zur Ergänzung noch mal, dass man erstmal in der Schockstarre ist, das gehört für mich persönlich zum Prozess. Auch dieser Punkt ist wichtig. Und die Frage ist dann: wie gehe ich mit dieser Starre um oder wie gehe ich danach weiter? Also ich glaube, wir beide beobachten da verschiedene Muster, die man da annehmen kann. Ich rate auch immer dazu, von dort aus die Chancen zu sehen. Aber mit deinem Beispiel, wirklich zu sagen: ok, wie könnte dein Job auch in diesem Unternehmen aussehen? Also einfach mal weiter zu denken und damit die Chance weiterzumachen. Und nicht selten passiert dann vielleicht sogar, dass man nicht im Unternehmen sich dorthin entwickelt, sondern dass Freund, Freundin, wer auch immer einen auf eine Stellenanzeige aufmerksam macht, weil man ja so, ich sage jetzt mal, positiv überschäumt, weil man ja ein neues Ziel hat, dass man dann vielleicht schneller an diesem Traumjob ist, wie man gedacht hat. Und es muss nicht unbedingt in dem selben Unternehmen sein. Wie siehst du das?

[00:15:36] Ulrike Winzer
Das sehe ich ganz genauso. Also ich glaube, dass diese Schockstarre normal ist. In meinem Buch gibt auch ein Beispiel wieder von mir selber, wo ich auch in so einer Schockstarre war und auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes rot gesehen habe. Also ich habe mir die Haare vor Verzweiflung rot gefärbt, weil ich so im Schock war und habe mir dann aber auch Rat geholt. Also Rat bei Menschen, die in meinem Umfeld waren, die mich eben kannten. Und das war natürlich wie alle Ratschläge, ganz unterschiedliche Ratschläge. Ein Ratschlag kommt in der Regel eher von der Position des Außenstehenden, also dort wo der Andere steht, nicht dort wo ich stehe. Und daraus für mich dann, das Richtige zu sehen, die Möglichkeiten die mir mein Umfeld aufgezeigt hat, das für mich Richtige raus zu picken und dann ins Handeln zu gehen. Und deswegen hat mein Buch auch die Intention zu zeigen: hey, es gibt solche anderen Möglichkeiten und wirf doch mal von einer anderen Richtung einen Blick auf die Dinge und dann kommst du auch mit dem Thema Veränderung voran.

[00:16:44] Judith Geiß
Die Frage war auch noch mal für mich, oder die Frage an mich ist oft ja: ich habe jetzt mit meinen Freunden gesprochen oder mit der Familie, die die Situation so noch nie hatten. Und die sollen jetzt Ratschläge geben. Also ich persönlich finde es dann immer sehr schwierig, wenn jemand der 20 Jahre in einem Unternehmen z.B. arbeitet verstehen soll, wie ich nach 6 Monaten beispielsweise, ein neues Projekt beginne. Und vielleicht reden wir da auch darüber, welche Erfahrung du da machst und was du auch jemandem empfehlen würdest in so einer Veränderungs-Situation. Natürlich Freunde zu fragen, viel vielleicht auch für die Ressourcen, aber letztendlich würden wir ja beide eigentlich was ganz anderes noch mal raten, unabhängig vom persönlichen Umfeld, das man dazu befragt. Vielleicht kannst du da kurz darauf eingehen.

[00:17:30] Ulrike Winzer
Ich finde es wichtig andere zu fragen, aber eben nur um zu sehen, welches Bild andere Menschen haben um im Grunde ein bisschen Meinungen einzusammeln und Futter zu bekommen. Das heißt nicht, dass dieser Ratschlag auf der richtige ist. Der muss ja zu mir passen und die Ratschläge die andere geben, ich nenne das immer ein bisschen die Influencer von außen. Und dann haben wir noch die Influencer von innen. Und die Influencer von außen, die erzählen einem ja eigentlich nur das, was sie selbst tun würden in so einer Situation, mit ihrem Erfahrungsschatz den sie haben. Und die äußeren Influecer können gar nicht bewerten wie mein Erfahrungsschatz aussieht. Ich kann mir das nur anhören und sagen: das ist eine interessante Perspektive, denke ich mal rüber nach. Das heißt aber nicht, dass das jetzt das Richtige für mich ist. Also wenn meine Mutter, mein Vater oder wer auch immer, mein Bruder, mein Partner, mein Chef mir irgendwas rät, heißt das nicht, dass das jetzt zu meiner Agenda werden muss. Das finde ich glaube ich ganz wichtig dahin zu gucken.

[00:18:29] Judith Geiß
Also nicht in diese Verpflichtungs-Falle sage ich jetzt mal zu tappen. Weil der andere mir das geraten hat, muss ich das auch umsetzen.

[00:18:35] Ulrike Winzer
Genau. Das machen wir ja ganz gerne unbewusst, weil wir hören sowas und denken: dann hat er bestimmt Recht. Das ist selten so, dass wir dann so aus innerer Überzeugung sagen: ja, da hat er oder sie Recht. Sondern das ist eher so ein vorsichtiges agieren, aber es verführt auch dazu, dass wir uns darauf zurückziehen. Die Meinung von anderen, das ist natürlich auch so ein bisschen wie die Mohrrübe, die man dann nehmen kann und sagen kann, ich habe jetzt einen Anker und ich verlasse mich auf diesen Anker. Und das ist eben tückisch. Sondern ich darf es wirklich nur als eine mögliche Sichtweise, als eine Option für mich mitnehmen um dann daraus eben selber ins Handeln zu kommen und zu gucken: was will ich denn wirklich? Denn am Ende geht es immer um mich selbst. Zu sagen: was macht mir denn wirklich Spaß? Wo sehe ich mich denn? Und nicht: wo sieht mich jemand anderes?

[00:19:29] Judith Geiß
Ich glaube da ist es auch noch mal wichtig, dies als Ideen mitzunehmen. Vielleicht auch auf ganze neue Ideen zu kommen. Also ich weiß nicht wie es bei dir war, aber wenn ich jetzt rückwirkend sage, ich konnte mir nie vorstellen mich selbstständig zu machen, sagt mein Freundeskreis: für uns war das früher schon klar. Das heißt, da steckt ja viel drin, Dinge einfach mitzunehmen. Letztendlich aber sind es ja die eigenen Optionen, die man durchgehend soll. Und das war bei mir damals an dem Tag, an dem ich es dann letztendlich entschieden habe, entweder ich gehe in die Selbständigkeit oder ich gehe wieder in die Festanstellung. Aber letztendlich war es meine Entscheidung, aus den Optionen die ich damals gesehen habe. Aber auch damals ich war nicht allein. Ich habe mich da auch beraten lassen bzw. mir einen Mentor gesucht, der mit mir überhaupt Optionen sichtbar gemacht hat. Weil meiner Erfahrung nach in dieser Schockstarre, man weiß gar nicht so richtig, was mache ich jetzt und kriegt sich nicht so alleine sortiert. Ich weiß jetzt von dir, dass auch du gerade Menschen in Veränderungs-Situationen begleitest und auch Coachings dazu anbietest. Vielleicht magst du da ein bisschen erzählen, wie du da so vorgehst. Und auch im Vorgespräch haben wir ja über das Thema des „Warum“ gesprochen, das dir ganz wichtig ist und du auch gerne deinen Coachees dann auch weitergibst. Vielleicht magst du da ein bisschen von deinen Coachings erzählen.

[00:20:45] Ulrike Winzer
Ja, das sind zwei Themen eigentlich. Das eine ist die Veränderung, die wirklich von außen auf mich zukommt und mit der ich umgehen muss. Was aber gerade auch für uns in Deutschland in der Wirtschaft noch viel, viel wichtiger ist, dass ich selber Veränderung initiiere. Da tun wir uns unglaublich schwer. Und ich merke dann bei Klienten, dass sie so latent etwas spüren, dem Ganzen aber auch nicht Ausdruck geben können, wirklich sich selber mal kritisch hinterfragen: wo stehe ich eigentlich und bin ich damit gut aufgestellt für morgen? Das ist ja auch so das ganz Entscheidende hier für die deutsche Wirtschaft: sind wir mit dem was wir tun für morgen wirklich fit und gerüstet? Und dann müssen wir in ganz vielen Bereichen sagen: nein, sind wir nicht! Wir erleben es gerade mit Corona in hohem Maße, gerade was die öffentliche Verwaltung betrifft. Ich muss nur „Fax RKI“ sagen, da sträuben sich jedem die Nackenhaare. Aber was ist jetzt wirklich in diesem einen Jahr passiert? Oder beim Thema Schule, da hat sich noch nicht wirklich viel bewegt. Heißt also, wir sind unglaublich langsam in dem was wir tun. Wir machen Dinge sehr kompliziert, wir hinterfragen sehr stark und möchten möglichst unsere Sicherheit nicht aufgeben. Und das wird uns, da bin ich überzeugt von, irgendwann das Genick brechen wenn wir hier nicht anders agieren. Heißt also: ob nun die Veränderung von außen kommt, dann passiert es ja im Grunde schon, oder ob sie von mir initiiert wird – das Wichtigere ist eigentlich immer zu gucken: wo stehe ich, was passiert da um mich herum, ist das alles so schlau, was ich hier eigentlich tue? Ich habe auch ein Beispiel im Buch, wo jemand jeden Tag 600 Seiten Druck bekommen hat und immer nur die letzte Seite brauchte und jeden Tag 599 Seiten vernichtet hat – einfach weil wir diese Dinge als normal und selbstverständlich ansehen und nicht hinterfragen ob das schlau ist. Und das ist so die wichtigste Botschaft aus meinem Buch: schaut bitte ob das was ihr tut, ob das gut für euch selbst ist, ob euch das auch morgen noch dort weiterhilft, wo ihr sein wollt. Der einfachste Vergleich ist der Fußball, wenn der Mittelfeldspieler einen Pass abgibt an den Rechtsaußen, dann spielt er ihn nicht dorthin wo der Rechtsaußen jetzt gerade ist, sondern dorthin wo er sein wird im Augenblick der Ballannahme – und das ist eine andere Stelle. Und darum geht’s auch beim Thema „Veränderung“ – wirklich zu schauen, was hilft mir morgen und wie kann ich das jetzt angehen? Und da ist natürlich mein Coaching, da helfe ich den Menschen sehr mit, das war ja die Ursprungsfrage, das ist aber auch nichts, was von jetzt auf gleich wirklich klappt und funktioniert. Wir haben uns unsere Dinge ja wirklich angewöhnt über einen längeren Zeitraum. Unser Gehirn hat das alles wunderbar gelernt und spült das als richtig nach oben, so wie Googel es auch macht und es braucht wirklich seine Zeit. Also wer offen mit Veränderung umgehen will, der muss sich auch die Zeit geben. Der sollte sich die Zeit geben, andere Dinge wirklich wieder zu erlernen und Neues zu tun. Ein einfaches Beispiel ist, sich zu sagen: ich mache jetzt einmal im Monat oder gerne auch öfter etwas, wo ich meine Grenze verschiebe. Es hat eben viel mit eigenen Grenzen zu tun. Du hast eben das Thema Buch genannt – die einen reden nur darüber, jemand wie ich macht es. Ja, ich habe es gemacht, weil es für mich eine Grenzverschiebung war. Und ich versuche immer auch bewusst Dinge zu tun, wo ich meine Grenze verschiebe. Auch dass ich einen Podcast gemacht habe war eine Grenzverschiebung. Jetzt bin ich da gerade im Clubhaus drin und das ist wieder eine Grenzverschiebung. Und ich schaue auch jedes Jahr, welche Dinge kann ich da tun? Das muss man jetzt auch nicht im Großen unbedingt immer machen, das kann man auch mit ganz kleinen, einfachen Übungen machen: die andere Strecke nach Hause fahren, habe ich vor drei Jahren auch mal gemacht und war erstaunt wie schön es hier ist oder mal den ganzen Tag alles mit links machen oder auch mal in zwei unterschiedlichen Schuhen ins Büro oder durch die Stadt gehen – das ist schon etwas, was bei ganz vielen Menschen Unbehagen auslöst. Und es kann ja nichts passieren. Diese Dinge wirklich systematisch zu trainieren und sich das auch bewusst auf die eigene Agenda zu schreiben. Das sind jetzt ein paar Beispiele. Und da kann man ganz viele Spiele machen, ich nenne es jetzt mal Spiele, denn Veränderung hat für mich eben auch viel mit dem Spielerischen zu tun. Weil als Kind konnten wir Veränderung. Ich hab da auch eine schöne kleine Geschichte wie wir laufen gelernt haben im Buch. Da war uns keine Anstrengung zu groß, da hatten wir keine Angst. Da hatten wir Coaches, nämlich unsere Eltern. Die haben nicht gesagt: Kind, da kannst du dir blaue Flecken holen, lass das mal besser sein – sondern die haben uns gepusht. Und dieses spielerische auch wieder als Erwachsene zu lernen, das hilft uns wirklich mit Veränderung umzugehen. Und das hilft uns dann auch als Wirtschaftsnation, uns da wieder erfolgreich zu positionieren.

[00:25:51] Judith Geiß
Ja, ich bin fast sprachlos und weiß gerade nicht, was ich dazu sagen soll, weil ich so viel Wert in dieser Antwort auch sehe. Es sind ganz viele Facetten, auch dieses spielerische der Veränderung, also ich kann ja selbst die Veränderung sein, also der Auftrag an mich. Ich kenne das Beispiel mit zwei verschiedenen Paar Socken z.B. auch durch die Stadt laufen oder auch das mit als Rechtshänder alles mit links machen. Und man denkt dann, dass ist ja nur was Kleines und da kann mir ja eh nichts passieren. Bei den anderen Sachen kann einem auch nichts passieren! Aber man hat natürlich die Ängste dabei und man hat natürlich die große Angst vor Fehlern dabei. Und ich glaube einfach, wenn man dann im Kleinen lernt, so mache ich das auch, ähnlich wie du, meine Grenzen immer wieder zu verschieben, dass man damit natürlich immer noch Grenzen hat die man verschieben kann aber es geht gefühlt leichter. Du hast auch gesagt im Buch, zumindest an einer Stelle, dass wir ja so viele Erfolge und so viele Ressourcen mit uns haben und wir müssen uns diesen eigentlich bewusst werden. Ich hatte gestern interessantes Erlebnis. Da habe ich alte Videos angeschaut habe, die ich im Rahmen von YouTube gemacht habe. Und dann habe ich ja auch gedacht: okay, da haben wir uns damit beschäftigt anderen auch zu erklären dass online so viel möglich ist. Da haben uns andere, das wird dir genauso gegangen sein, angeschaut so: ja, aber warum sollen wir das denn online machen, da kann ja jemand herkommen. Aber Corona hat uns gezeigt oder noch mal uns bestätigt in unserem Denken auch, dass online ganz, ganz viel möglich ist. Das heißt auch nicht, dass wir alles möglich machen müssen. Aber auch unser Beispiel im Vorgespräch, also warum soll ich für eine Stunde Gespräch vielleicht 6 Stunden im Auto sitzen plus Stau? Es macht einfach keinen Sinn. Und ich glaube oder ich hoffe, dass diese Veränderung, die absolut von außen kam, die für viele von uns sehr überraschend kam, einfach auch dazu führt, dass wir uns, hoffentlich auch als Gesellschaft, verändern und damit auch neue Chancen sehen. Weil gerade im Bereich Recruiting – ich kann mir jetzt vielleicht vorstellen dass mein Entwickler in Singapur sitzt und nicht mehr bei mir im Büro. Und auch da habe ich natürlich was Ressourcen angeht für ein Unternehmen und auch wieder international wettbewerbsfähig zu sein, natürlich alle Möglichkeiten offen. Und ich kann jetzt durch diese Zeit natürlich sehen, dass dies alles so möglich ist. Und letztendlich geht’s ja auch drum, auch für die Unternehmen, um auch auf dieses Thema noch mal zurückzukommen im Recruiting, die für das Unternehmen besten Mitarbeiter zu finden. Und da sind mit Sicherheit mit der Zusammenarbeit die virtuell stattfindet, ja alle Möglichkeiten offen. Definitiv. Liebe Ulrike, gibt es noch etwas, was du am Ende unseren Zuhörern mitgeben willst? Natürlich neben dem, dass sie dein Buch lesen sollen. Ich zeig’s jetzt noch mal, weil ich bin auch fleißig dabei, habe noch ein paar Seiten und freue mich schon da drauf. Aber hast du noch was, wo du sagst, das möchtest du einfach mitgeben? Ja dann bin ich gespannt.

[00:28:44] Ulrike Winzer
Einfach zu machen, einfach anzufangen wirklich auch mit kleinen Dingen. Ich habe im Buch am Ende wirklich 11 Hacks, die es einfach machen und jeder Schritt ist wichtig, jeder kleine Schritt ist wichtig. Und auch einen Marathon läuft man nicht von jetzt auf gleich. Du würdest niemals loslaufen und dann 42 km am Stück laufen, sondern das beginnst du wirklich mit mit kleinen Einheiten. Und da zählt schon der erste Kilometer den du machst. Und das wirklich einfach zu tun, anzufangen und loszugehen.

[00:29:14] Judith Geiß
Prima, dann freuen wir uns auf Rückmeldungen der Zuhörer, wie sie denn losgegangen sind. Ulrike und ich sind neugierig darauf zu hören, was wir als Impuls für Sie weitergegeben haben. Ich sage: vielen lieben Dank Ulrike, dass du die Zeit dir genommen hast im Podcast vorbeizuschauen. Weil wir werden das Video dann auch auf YouTube hochladen. Vielen Dank, dass du dabei warst. Es war eine Freude wieder mit dir zu sprechen.

[00:29:39] Ulrike Winzer
Judith, ich danke Dir ganz ganz herzlich für deine Einladung, es hat mir super viel Spaß gemacht.

[00:29:44] Buchen Sie jetzt ein Mentoring mit Judith Geiß. Egal ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder Team – in einem individuell auf Sie zugeschnittenen Mentoring, erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise, wie Sie sicher durch die Zeiten der Veränderung kommen. schauen Sie vorbei auf www.thebridge-online.com/mentoring. Den Link finden Sie auch in den Shownotes.

 

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