So lernen wir Deutsche die Mentälität der Amerikaner besser zu verstehen – evtl. sogar zu schätzen – und umgekehrt.

 

 

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Inhalt / Links zu dieser Episode:

Bereits zum dritten Mal ist Judith Geiß im Gespräch mit Ihrem Podcast Kollegen Philipp Ketteler, dem Macher des „Management meets Mindfulness Podcast“. In dieser Episode dreht sich allem um das Thema: wie baut man erfolgreich Brücken? Seien Sie gespannt!

Wenn Sie Hilfe benötigen und auf der Suche nach wertvollen Tipps sind, dann buchen Sie ein Mentoring mit Judith Geiß. Weitere Infos dazu finden Sie auf www.thebridge-online.com/mentoring

Nähere Informationen zu Philipp Ketteler finden Sie unter folgenden Links:
Podcast: https://bit.ly/2QkOvHv
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philipp-ketteler-685492105/
Instagram: https://www.instagram.com/mxmpodcast/?hl=de
Buch: https://amzn.to/399Hvnp

Wem das Interview von Philipp Ketteler und mir gefallen hat dem empfehle ich direkt weiterzuhören. Die gesamte Episode finden Sie unter: https://bit.ly/3lrpdCM

Außerdem war ich bereits im letzten Jahr bei Ihm zu Gast:
https://bit.ly/3cJMoEr
https://bit.ly/3txsQdj

Viel Spaß beim reinhören.

Weitere interessante Links:
„Die Übernahme-Formel“ erscheint im Mai 2021 bei Springer Gabler und Neuigkeiten dazu gibt es hier:
https://thebridge-online.com/uebernahme-formel/

Judith Geiß bei LinkedIn:
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Die ausführlichen Shownotes finden Sie unter:
https://thebridge-online.com/podcast


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Herzliche Grüße und bis bald,

Ihre Judith Geiß


Transkript der Podcast-Folge:

Übernahme als Chance. Der Podcast von und mit Judith Geiß. Sie und Ihr Unternehmen sind von einer Übernahme betroffen? Dann sind Sie hier genau richtig. Judith Geiß, die Expertin für US-amerikanische Übernahmen im deutschsprachigen Raum, teilt mit ihnen wertvolle Tipps und Tricks und zeigt Ihnen, wie Sie diese Veränderungen für sich und Ihr Unternehmen nutzen können. Ganz nach dem Motto: take the chance.

Es ist wieder Zeit für eine ask Judith Folge und in diesem Fall bin ich wirklich befragt worden und zwar von meinem geschätzten Podcast Kollegen Philipp Ketteler. Er selbst ist Podcast Host des Podcast „Management meets mindfulness“ und ehrlicherweise war das schon der dritte Besuch bei ihm im Podcast, weil wir immer wieder Themen finden wo wir uns austauschen und dann auch die Hörer teilhaben lassen. Aber heute soll es quasi um den Ausschnitt gehen, wo es darum geht: wie baut man erfolgreich Brücken? Philipp hat mich dazu näher ausgefragt und daher wünsche ich Ihnen jetzt viel Spaß.

Zu Gast heute ist, ich will nicht sagen Dauergast, aber sie war schon mal da: Judith Geiß. Neben zahlreichen Gastbeiträgen für Medien wie Stern, Münchner Merkur oder auch die Wirtschaftswoche, steht Judith jetzt kurz vor der Veröffentlichung ihres Buches „die Übernahme Formel“. Unter dem Titel „Übernahme als Chance“ ist Judith seit Ende Oktober letzten Jahres auch eine Podcast Kollegin. Und jetzt wollt ihr sie sicherlich hören. Deswegen sage ich: hallo Judith! Hallo Philipp, schön dass ich wieder da bin, schön dass wir uns wieder austauschen und ja, in der Zwischenzeit sind wir beide zu Autoren geworden. Von dem her, interessant, wie man so dann wieder zusammen findet über ein Thema. Richtig. Und Podcast Kollege bist du auch geworden. Umso schöner, dass du heute die Zeit gefunden hast fürs Gespräch. Unser letztes Gespräch endete ein bisschen mit dem Thema „Übernahme – worauf ist zu achten, wie ist die Zusammenarbeit mit den Amerikanern? Und da hast du gesagt, das wär jetzt für so einen kurzen Abspann vielleicht ein bisschen zu komplex. Da gebe ich dir natürlich vollkommen recht und an der Stelle auch eine kleine Anekdote, ich glaub, das habe ich dir gar nicht erzählt. Inspiriert durch das, was du eben in im letzten Jahr bei mir im Podcast erzählt hast, haben wir unsere kleine Firmenweihnachtsfeier von meinen kleinen Agenturen auch online abgehalten logischerweise, anders ging das natürlich nicht und du hattest ja den Vorschlag gemacht, jeder bestellt sich irgendwas zu Essen zu einem definierten Zeitpunkt. Das haben wir gemacht und dann haben wir parallel ein online Escapegame gespielt und uns eben via Videokonferenz gesehen. Und ja, ich glaube es war für alle Beteiligten auf jeden Fall eine sehr witzige Geschichte und auch da noch mal großes Kompliment und Gruß an Dich, weil der Ideengeber, das warst du. Super, das freut mich. Definitiv und ich denke gerade aktuell freut man sich immer über Impulse noch mal mehr, weil man dann einfach auch mal aus seinem eigenen Denken rauskommt und das ist letztendlich auch der Treiber quasi meines täglichen Tuns. Einfach aus diesem klassischen Denken, wo ich vielleicht verhaftet bin als deutsches Unternehmen, es dann von einem amerikanischen Unternehmen gekauft wird, wirklich dann zusagen: ok, die andere Sichtweise ist zwar neu, aber deshalb ist sie nicht falsch. Und dann gehe ich quasi dann ins Gespräch aufeinander zu mit beiden Parteien sage ich jetzt mal, um zu um diese Verständigung dann besser zu machen und da hoffentlich genauso tolle Impulse zu setzen wie bei euch mit der Weihnachtsfeier. Ja, also sehr, sehr schönes zwischenmenschliches Beispiel die Weihnachtsfeier. Ich glaube aber, dass gerade die Rolle die du übernimmst, ja noch mal was anderes ist. Also du sprichst ja von Brücken bauen, deswegen auch der Name deiner Firma. Stimmt, ich glaube eine andere Bezeichnung dafür wär natürlich auch die schon des Dolmetschers, wobei du ja jetzt nicht nur ein Wort vom Englischen ins Deutsche übersetzt oder umgekehrt, sondern vor allen Dingen Mentalitäten übersetzt und das natürlich auch voraussetzt, dass man eben die Mentalität des anderen versteht, weil die Worte manchmal eine ganz andere Bedeutung dann bekommen. Vielleicht fangen wir sogar früher an. Ich glaube, ich muss erstmal das Feld ein bisschen sozusagen vorbereiten, dass man den anderen verstehen will. Das man diese Ansicht sozusagen, der andere müsste doch was tun um mich zu verstehen, also dieses schöne Thema „Bring- und Holschuld“, dass wir da erstmal anfangen. Wir gehen auf die Situation, dass wir versuchen, gelingt uns natürlich nicht immer, auch mir gelingt es nicht immer, aber offen aufeinander zuzugehen und von dem anderen zu lernen. Also, was kann der andere vielleicht sogar, was was ich gerne können würde und ich kann dann sehen wie er das macht. Und das ist bei den Amerikanern auch so. Also ein Beispiel: ich finde einfach immer bewundernswert aus meiner perfektionistischen Sicht würde ich jetzt sagen, eher klassische deutsche Sicht, finde ich ganz gut, wie die einfach teilweise richtig pragmatisch sind. Und dann sind halt fünf mal eine gerade Zahl. Aber sie kommen trotzdem ans Ziel. Selbst bei mir nach so vielen Jahren ist es immer noch so, dass ich wirklich von den anderen lerne. Natürlich auch von meinen deutschen Kunden, nicht nur von der amerikanischen Seite. Aber dass ich da wirklich auch versuche, so wie du sagst, das zu übersetzen, zu sagen: hey guck dir das doch mal an. Nur weil du es so nie gemacht hast, heißt nicht, dass es falsch ist. Da auch der Offenheit eine Chance zu geben. Sehr schön. Ja, das ist auch gut, dass du da noch mal, ich sag mal, ein bisschen interveniert und korrigiert hast. Die Bereitschaft ist glaube ich, ein wirklich ganz, ganz großer Faktor. Gerade wir Deutschen tendieren ja auch ein bisschen zu: „haben wir immer schon so gemacht“ und ja, das allein so ein bisschen aufzulockern. Hast du da irgendwie so einen kleinen Icebreaker, der natürlich nicht irgendwie am großen runden Tisch funktioniert, aber vielleicht im Kleinen? Da müsste ich jetzt mal nachdenken. Ich glaube, ich hatte es auch bei der anderen Episoden schon gesagt: mein Lieblings-Icebreaker ist der Casual Friday. Stimmt, ja ich erinnere mich gerne. weil ich mag das dann einfach immer irgendwie, wie die Leute dann plötzlich freitags einfach relaxter sind. Das ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, Aber das ist so für mich mit das erste Zeichen, dass das deutsche Unternehmen anfängt sich anzupassen. Was ich nicht sage – und das ist auch noch mal ganz wichtig für die Zuhörer – ist, dass sich nur die deutsche Seite anpassen muss, weil optimalerweise ist es wie bei einer Partnerschaft und da geht man natürlich aufeinander zu. Das stimmt. Magst du zum Casual Friday noch mal ein bisschen was sagen? Ist Casual Friday nur, wir lassen heute mal das Sakko zu Hause oder den Schlips? Da steckt ja auch noch ein bisschen mehr hinter oder? Ich glaube einfach an dem Tag, so gefühlt, man nimmt sich an dem Tag selbst nicht zu ernst. Optimalerweise ballert man sich dann am Freitag nicht den Terminkalender zu. Wir haben ja auch im Vorgespräch kurz drüber gesprochen, dass du jemanden kennst, der jetzt freitags nachmittags ab 14 Uhr halt nichts macht. Das stimmt. Grüße an der Stelle, falls du zuhörst Christian. Und da ist es halt auch so, wo ich dann einfach sagen muss, für mich so, ich habe das eigentlich auch, also ich finde das nicht so toll, also wir nehmen gerade am Freitagabend auf, aber ich mag das nicht so, wenn ich bis Freitagabends 19 Uhr in irgendwelchen calls sitzen soll. Ja, absolut. Gut, jetzt heute, das ist ja quality time. Ja, natürlich. Aber es ist so der Klassiker und das passiert bei meinem Kunden halt auch. Da kommt dann irgendjemand in den USA auf die Idee, um 12 Uhr sage ich jetzt mal, das wär doch noch ein super Termin noch schnell vor der Mittagspause, einen Termin schnell mit den deutschen zu machen. Er vergisst halt dabei, dass die aber eigentlich schon im Wochenende sind. Oder was ich jetzt im letzten Projekt hatte, noch krasser mit Asien. Weil das ist ja noch weiter weg von den Stunden oder der Zeitunterschied ist noch größer. Und das ist halt auch dieses globaler zusammenarbeiten erfordert halt, wie der podcast ja auch heißt, letztendlich diese mindfulness zu sagen: ok, ich nehme den anderen und damit seine Bedürfnisse wahr und damit auch ernst. Weil einer der Haupt-Konfliktpunkte ist, dass die Deutschen sich nicht richtig gesehen fühlen aber dabei auch oft vergessen, dem anderen überhaupt mal zu sagen was sie eigentlich am liebsten erwarten würden. Wahrscheinlich sehen sie die anderen auch nicht so richtig, oder? Würde ich jetzt einfach mal unterstellen. Ja, definitiv. Also, das ist auch da wieder ein Gleichgewicht. Oder viele Fragen, die jetzt auch aufgrund des Podcasts kommen, die Amis sind nicht die Bösen oder die Deutschen sind nicht die Bösen. Es gibt in jedem Unternehmen Menschen, mit denen kannst du gut arbeiten und mit denen kannst du nicht gut arbeiten. Und das hat in der Regel, hoffe ich mal, nichts mit der Nationalität zu tun, sondern einfach darum, dass der andere halt anders tickt. Und dann kann ich mir halt überlegen, dass ich mich jedes mal drüber ärgere und aufrege oder aber ich kann versuchen, eben mit Unterstützung oder auch ohne, einfach mal die Kommunikation zu suchen. Weil wer sagt denn, dass ich nicht in USA bei meinem neuen Chef anrufen kann und sagen kann: hör zu, wir müssen dann mal über deine Erwartungen sprechen die du an mich hast, weil mir da aufgefallen ist, dass ich die zum Teil die gar nicht erfüllen kann oder erfüllen will. Aber das hat natürlich dann auch mit Mut zu tun. Und funktioniert es immer? Nee, es funktioniert nicht immer. Aber um mit sich selbst dann auch gut umzugehen in dieser Zeit, ist einfach wichtig: worauf lass ich mich ein?

Dies war der erste Teil meines Interviews im Management meets mindfulness Podcast von Philipp Ketteler. Aber ich habe zum Ende der heutigen Folge noch etwas ganz Besonderes für Sie: und zwar ist mein Kollege Philipp auch unter die Autoren gegangen und hat vor kurzem sein Buch „Die Löffelliste“ veröffentlicht. Vielleicht kennen Sie ja den Film „Besser geht’s nicht“ mit Jack Nicholson. Denn da geht es auch schon um die Löffelliste bzw. um die Bucketlist. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, denn auch ich habe schon hinein gelesen und finde, es ist Philipp sehr, sehr gut gelungen an dieses vielleicht nicht nur ganz so ernste Thema ranzugehen. Denn schließlich ist es sicherlich für jeden manchmal an der Zeit, einfach sich zu überlegen, was ich noch erleben will und dazu eignet sich natürlich die Löffellist. Daher werde ich auch in den Shownotes nicht nur den Link zu den bereits erschienenen Interviews verlinken, sondern natürlich auch zu dem Buch von Philipp. Den zweiten Teil des Interviews, den gibt es in wenigen Wochen. Denn dann schaue ich gemeinsam mit Philipp hinter die Kulissen der Übernahme Formel und wir geben erste Einblicke daraus. Ich freue mich, dass Sie wieder eingeschaltet haben und wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag.

Buchen Sie jetzt ein Mentoring mit Judith Geiß. Egal ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder Team: in einem individuell auf Sie zugeschnittenen Mentoring erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise, wie Sie sicher durch die Zeiten der Veränderung kommen. Schauen Sie vorbei auf www.thebridge-online.com/mentoring. Den Link finden Sie auch in den Shownotes.

 

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