Vor einem Jahr dachte ich: Wahnsinn, was du schon alles in einem Jahr übers Online-Business gelernt hast! Schließlich hatte ich meine Social Media Präsenz gesteigert und noch dazu meinen ersten Onlinekurs entwickelt und mit ersten Teilnehmern an den Start gebracht.

Mein Ziel: Noch mehr Menschen auf mich aufmerksam zu machen – und im nächsten Schritt auch Online-Produkte anzubieten.

Heute weiß ich: Ich hatte noch einiges zu lernen. Aber erstmal langsam und von vorne.

Online-Business 2019

2019 habe ich vieles geschafft:

  • Ich habe meine Social Media Präsenz weiter gesteigert (was gar nicht so einfach war)
  • Ich durfte auf stern.de mehrere Artikel veröffentlichen
  • Im Sommer 2019 gab es mein erstes Gruppenprogramm: „Stressfrei in Urlaub – wie Sie endlich wieder im Urlaub abschalten können“
  • Im August ging es für mich nach Island.
  • Im September waren wir die stärkste Gruppe beim Spendenlauf des Kinderhospiz Sterntaler
  • Und ich schreibe gerade an meinem ersten Buch (wer hätte das gedacht? Ich nicht, aber später mehr dazu)

Das alles neben dem täglichen Geschäft als Interims-Managerin für Unternehmen, die von einem amerikanischen Konzern übernommen wurden.

Das gab natürlich die ein oder andere Überstunde – aber die Arbeit der letzten Jahre begann sich nach und nach auszuzahlen und es fiel mir leichter. Und die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus. Natürlich musste ich dafür auch mal meinen Kalender freiräumen, um das alles zu bewältigen, aber es hat sich gelohnt

Hier meine wichtigsten 5 Erkenntnisse aus 2019 – von denen Sie vielleicht auch etwas für ihren (Arbeits-)Alltag mitnehmen können:

1. Meine neue (alte) Leidenschaft Podcasts und mehr

Im Jahr 2018 habe ich meine Liebe zu Podcasts entdeckt. Ich höre sie wahnsinnig gern, wenn ich mal wieder im Stau stehe – dann ist diese Zeit wenigstens sinnvoll genutzt!

Und dann war da eines Tages diese Idee: Ich wollte es schaffen, selbst mal in einem Podcast als Gast interviewt zu werden. Und das hatte ich dann in 2019 auch geschafft. Aber ich wollte mehr. Und so hatte ich für 2019 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, denn ich wollte 12 Veröffentlichungen schaffen.

Ziel gesetzt – und erreicht! Und das beste es hat auch noch richtig Spaß gemacht!

Was Sie mitnehmen können: Setzen Sie sich für 2020 wenigstens ein Ziel, etwas völlig Neues auszuprobieren. Sie werden über sich hinauswachsen!

2. Eine Sommerpause habe ich dieses Jahr nicht geschafft,aber…

Das Jahr 2019 war geprägt von Veränderungen. Im Mai sind wir in unser neues Zuhause und neues Büro gezogen. Das war echt ein Mammut-Projekt von der Planung bis zu dem Moment an dem alles wieder seinen Platz hatte. Wir hatten vorher ordentlich ausgemistet, aber nach dem Umzug ging es dann nochmal los. Irgendwie spürten wir plötzlich den großen Ballast und machten so viele Menschen glücklich, die unsere Möbel übernommen haben und so ihr Heim verschönern konnten. Aber dem nicht genug –  für den Sommer planten wir dann, spontan zu heiraten. Was bei den einen in einer “Bierlaune” passiert, geschah bei uns beim Eis essen. Irgendwie war es einfach dran nach nun 8 Jahren. Okay auch das klingt gerade nicht so mega-romantisch. Ursprünglich plante ich eine Sommerpause, aber Sie können sich vorstellen, dass innerhalb eines Monats eine Hochzeit zu planen nicht viel mit Pause zu tun hat. Aber es hat sich mehr als gelohnt.

Was Sie mitnehmen können: Regelmäßig ausmisten tut gut und erleichtert. Wir machen das einmal im Quartal, dass wir durchgehen, was wir brauchen und was nicht. Aber der Umzug hat uns es da noch leichter gemacht, loszulassen. Auch wenn es mehrere Runden brauchte. Wann haben Sie zuletzt ausgemistet? Mir hilft es immer, dass ich Möbel, Kleidung oder andere Dinge einfach spende oder verschenke. Es gibt fast immer jemand, der sich darüber freut.

3. Mein erstes Gruppenprogramm

Nachdem ich im letzten Jahr eine richtige Sommerpause eingelegt habe, hieß es dieses Jahr: “the Bridge Summer Academy”.

Ich wollte es einfach wissen und mal wieder was Neues ausprobieren. Die Idee kam durch ein Kurs, an dem ich teilnehme. Im Sommer machten sich mehr als 250 Mitstreiter*innen auf den Weg, was Neues auszuprobieren. Und das im Sommer und irgendwie relativ spontan.

Da musste ich dabei sein und zum ersten Mal versuchen, wie es ist, ein Gruppenprogramm über eine Facebook-Gruppe anzubieten. Ich entwickelte kurzum meinen Sommerkurs: „Stressfrei in Urlaub – wie Sie endlich wieder im Urlaub abschalten können“ und begleitete 4 Wochen meine Teilnehmer*innen.

Und was soll ich sagen? Es war am Anfang ganz schön ungewohnt und auch hier gab es für mich einiges zu lernen.

Was Sie mitnehmen können: Was Neues auszuprobieren, kostet erstmal Zeit, aber es lohnt sich. Manchmal darf das Neue auch einfach mal nicht perfekt sein, aber man kommt vom Grübeln ins Tun. Haben Sie so eine Sache, die Sie schon immer mal probieren wollten, aber es bisher nicht gemacht haben? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, es zu tun anstatt weiter nur darüber nachzudenken.

4. Impulse sind wichtig und kommen meist von außen

Im Januar habe ich einen Post in einer der Facebookgruppen gesehen, in denen ich Mitglied bin. Wer will dieses Jahr ein Buch schreiben? Ich scrollte erstmal weiter, aber dann überkam mich die Neugierde. Ich wollte wissen, wer das für 2019 geplant hat. Und dann kam es irgendwie aus mir heraus. Wenn die anderen können, dann kann ich das auch! Gesagt, getan und so stand ich da und überlegte, worüber ich schreiben könnte und natürlich habe ich mir Hilfe geholt. Denn so ganz allein habe ich mir das Projekt nicht zugetraut. Martina Fuchs, selbst Bestsellerautorin, bot ein Buch Mentoring an und begleitet mich noch immer zu dem Thema.

Was Sie mitnehmen können: Sie müssen nicht selbst alles können, aber Sie sollten sich dann Unterstützung suchen. Jemand, der die Dinge gemacht hat, die Sie tun wollen. Denn warum selbst Fehler machen, wenn man von anderen lernen kann. Auch das Posting in der Gruppe als Impuls hat mir geholfen, dass ich etwas plötzlich für möglich hielt, über das ich vorher nicht mal nachgedacht hatte. Woher holen Sie sich Ihre Impulse?

5. Island

Im August ging es kurz nach meiner Hochzeit ab nach Island. Nein, das wird kein Bericht über unsere Hochzeitsreise 😉 Denn ich war im Rahmen eines Mastermind-Retreats mit meinem Coach Sigrun und 10 anderen Unternehmerinnen 6 Tage unterwegs. Ich war zuvor noch nie in Island und schon allein deshalb war es ein ganz besonderes Erlebnis. Zu Einstimmung waren wir sogar beim Reykjavik Marathon dabei und das bei schönstem Sonnenschein, wer hätte das gedacht. Im Mastermind Retreat ging es darum, fern des normalen Alltags, an seinem Geschäft zu arbeiten und letztendlich auch neue Impulse zu bekommen. Das läuft so ab: Jeder bringt ein Thema mit und dann leitet der Coach Lösungen dazu an. Natürlich führt es dazu, dass man untereinander auch während der Besichtigungstouren von Islands Sehenswürdigkeiten darüber spricht, und davon gibt es einige: es erwarten einen atemberaubende Landschaften und man sollte unbedingt für jedes Wetter gewappnet sein. Das Retreat half uns, neue Ideen und Impulse zu erlangen, denn gerade im Alltag ist es schwer, über den Tellerrand hinauszuschauen. Jeder von uns hat gedacht, dass es nur darum ginge, einen Plan zu erstellen, aber das allein war es nicht. Es war der Austausch und die Impulse, die wir mitgenommen haben und dabei unser Geschäft weiterentwickelt haben.

Was Sie mitnehmen können: Ab und zu macht es Sinn, sich herauszunehmen aus dem Alltag, um klarer zu sehen. Und manchmal entdeckt man dabei Neues oder es kommen alte Ideen zurück, die im Trubel einfach untergegangen sind.

UND DANN NOCH …
… möchte ich DANKE sagen.

Ein Dankeschön an meine tollen Kunden für viele interessante Projekte. Ein Dankeschön an meine Geschäftspartner für die gute Zusammenarbeit. Und ein Dankeschön an alle, die mich in diesem spannenden Jahr unterstützt haben!

Was bleibt?

Ich möchte mit den Erkenntnissen aus 2019 die Strategien verfeinern – denn ich weiß: Jetzt, da das Fundament steht, muss ich dranbleiben! Wie sagte schon Henry Ford: Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.

Was kommt?

Es kommt ein Jubiläumsjahr. Nächstes Jahr im Mai bin ich 10 Jahre selbständig. Unglaublich! Und natürlich gibt es dann einen richtigen Grund zu feiern. Was wir definitiv tun werden.

 

 

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