Heute gebe ich einen persönlichen Einblick in meine 8 Jahre in der Interims-Branche.

Ich erzähle von meinen Erlebnissen, meinen Fehler und was ich daraus gelernt habe.

Und sage danke an viele Menschen, denen ich begegnet bin und die nun ein wichtiger Bestandteil meines Lebens sind.

 

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Transkript der TV-Folge:

[00:00]
Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Folge von The Bridge TV heute mit dem Thema: Was ich in acht Jahren in der Interviews Branche gelernt habe und welche Fehler ich gemacht habe. Zunächst mal allen, die live dabei sind, einen wunderschönen Abend. Ich sehe schon, die Kristina ist schon da. Und ja, ich hoffe, es werden noch einige mehr dazukommen. Die heutige Folge steht eigentlich ganz im Zeichen des Jubiläums von The Bridge oder von meiner Selbstständigkeit acht Jahre in der Interim Branche und

[00:41]
diese Dinge, die ich so erlebt habe und vielleicht auch Dinge, die man sonst nicht so erzählt. Ich habe mir länger Gedanken gemacht. Dieses Live heute ein bisschen dazu zu nutzen, einfach hinter die Kulissen zu schauen und einfach mal so zu erzählen, wie das so bei mir zumindest gelaufen ist. Und zwar muss man da ein bisschen weiter zurückgehen als vor acht Jahren, nämlich im Jahr 2009. Und zwar eher Ende des Jahres. Mein damaliger Arbeitgeber entschied sich, die Buchhaltung nach Frankreich zur Muttergesellschaft zu holen und ich stand vor der Situation, einfach mir zu überlegen, was möchte ich weiter tun?

[01:27]
Und in dem Zuge habe ich einen Termin bei einem der großen Personalberatung Gesellschaften und die Mitarbeiterinnen meinte zu mir Frau Geiß, haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, sich selbstständig zu machen und dies in der Interims-Branche. Zunächst mal sagte mir das Ganze überhaupt nichts. Interims-Branche was ist das? Und ist es sowas wie Zeitarbeit und diese Fragen, die man so hat? Und sie nahm sich wirklich die Zeit, erklärte mir alles und zumindest hatte sie eine Idee gepflanzt, die mich so ein bisschen begleitet hat.

[02:07]
Und bei diesen ganzen Gedankenspiele natürlich mein privates persönliches Umfeld eine große Rolle, die liebe Kristina war immer wieder dabei und fragte nach Was ist denn damit? Und möchtest du das Ganze dann tun?

[02:21]
Und also sie ließ einfach nicht locker nehmen, was so und was noch dazu kam war mein damaliger Lebensgefährte hatte selbst auch in die Selbstständigkeit gestartet, damals die ganzen Formalitäten gemacht, vor denen man so im Vorfeld immer ein bisschen Sorge hat und habe für mich dann entschieden, wenn ich es für jemand anders machen kann, dann kann ich es wohl auch für mich und so.

[02:49]
Reifte die Idee immer mehr. Und Anfang 2010 fing es damit an. Also Kristina, du erinnerst dich bestimmt noch, dass wir uns überlegt haben, wie soll die Firma heißen? Hieß damals JG Accounting Solutions und das erste Logo wurde schlicht und ergreifend von Kristina ausgeschnitten. Sie hatte sich da überlegt, wie sowas aussehen soll. Dann wurde es ausgeschnitten damals einiges. Das war alles nicht so einfach wie jetzt mittlerweile mit Handy und so weiter. Smartphone. Und letztendlich fing es damit an, der Name war da.

[03:20]
Und nach einiger Zeit auch eine Homepage, die ein lieber Freund von mir, der Micha dann quasi online gestellt hatte. Und dann ging es drum. Ok. Wie geht’s jetzt weiter? Die Idee war da aber natürlich. Die beste Idee ist nichts ohne den ersten Kunden.

[03:43]
Und dann ging’s im Mai ins erste Projekt und. Ja, also was soll ich sagen? Ich kam an meinem ersten Tag dort hin und hatte Visitenkarten dabei, also war ganz stolz. Neues Logo auf neuen Visitenkarten und der damaligen Kunde sagte zu mir, Frau Geiß Visitenkarte sieht ja superschön aus. Aber ist Ihnen aufgefallen, dass Sie weder E-Mail-Adresse noch Telefonnummer drauf vermerkt haben? Ja. Heute lache ich drüber. Damals war es natürlich so. Oh mein Gott, mein Gott, was habe ich da gemacht?

[04:28]
Und man muss auch dazu sagen, das Invest in diesen Fehler war relativ gering, aber es war einfach so, dass ja, ich dachte einfach Oh mein Gott. Und wenn ich da, wenn ich da schon gedacht habe über dieses damals Invest wir reden über 20 Euro, wer schon eine hohe Lehre, die man da quasi bezahlt. Dann hab ich in den letzten Jahren sicherlich höhere Beträge als Lehrgeld, wie man so schön sagt bezahlt. Naja, jedenfalls der erste Kunde war da, das erste Projekt wurde gemacht.

[05:02]
Ich würde sagen, ich nenne das Ganze jetzt erstmal Findungsphase. Ich musste mich zurechtfinden, wie sieht meine Rechnung aus. Wie sehen meine Stundensätze dafür aus? Wie. Wie komme ich an andere Aufträge? Wie komme ich in die ganzen Karteien sämtlicher Provider? Also es war einfach so klassisch Findungsphase und auch da spielte die Kristina eine sehr große Rolle für mich. Nämlich wir entdeckten Xing für uns. Xing als damals. Es war nicht neu, aber zumindest für uns neu.

[05:35]
Und auch die Möglichkeiten, die es da grob gab. Es war möglich, einfach mit entsprechenden Aufträgen Leute zu kontaktieren und das somit begann unsere Liebe zu XING und zu den Suchaufträgen dazu. Und es fing schnell an, dass wir dann mit Vorlagen gearbeitet haben und so weiter. Weil was nämlich da dann auch relativ schnell klar war, ist, dass es einfach wichtig ist, jemanden zu haben, der solche Dinge auch während eines Auftrags für mich tun kann.

[06:08]
Und letztendlich, Gratulation Kristina, 7 Jahre bist du jetzt bei mir und unterstützt mich davor schon hinter den Kulissen. Also ohne sie wäre das damals natürlich nicht möglich gewesen, mehr als Vollzeit in Projekten zu sein und dann parallel noch die ganzen Kontakte aufzubauen. Genau, also 2010 erstes Projekt lief dann quasi 2011, wie ich schon gesagt habe, kam die erste Mitarbeiterin. Plötzlich war ich Arbeitgeberin, noch dazu von einer Freundin, ehemalige Kollegin aus einem Unternehmen, das damals auch gekauft wurde.

[06:52]
Also quasi da haben wir uns kennengelernt. Da haben wir unsere Leidenschaft, die wir heute noch dafür nutzen, jeden Tag den Kunden zu helfen, nämlich einfach aus der Warte heraus. Ja, was wir damals gerne selbst gehabt hätten nach der Übernahme, wie uns da geholfen wird. Was leider dann nicht so ganz der Fall war, aber da würde ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Jedenfalls ging es dann mit den Projekten weiter und weiter und irgendwie

[07:21]
kam dann bei mir irgendwann das Thema auf. Ich kann und will nicht alles. Anbieten. Weil JG Accounting Solutions Okay, aber was wollte ich wirklich? Und relativ schnell wurde mir damals also rückwirkend betrachtet in der Situation ein bisschen anders. Aber war dann die Überlegung ok wie machst du das? Und ich habe mir dann Unterstützung bei einem Coach bei dem Jörg Mann gesucht, der mit mir das Thema Positionierung und was will ich eigentlich mit meinem Unternehmen, was für ein Sinn und Zweck soll es nachhaltig haben?

[07:55]
Bearbeitet hat. Und da ist schlicht und ergreifend beim Italiener in München die Idee gekommen, das Kind The Bridge zu nennen, weil ich Brücken schlagen wollte zwischen diesen neuen und alten Welten. Also manchmal, ganz beim Italiener, kommen die Ideen, die dann Jahre später noch quasi dazu führen, dass mein Unternehmen weiterlebt und letztendlich die wirkliche Wandlung zu The Bridge war dann in 2013 also quasi eine wie lange aber auch. Verbunden mit ein bisschen Sorgen und Nöten, weil wie werden alle das Auffassen, wenn ich mich positioniere auf Unternehmen

[08:40]
nach einer amerikanischen Übernahme werden nach wie vor die Projekte kommen. Wie sieht es aus? Also diese ganzen Sorgen, Ängste, Nöte, die da sonst irgendwie kamen? Aber ich sage jetzt mal auch heute aus der heutigen Sicht: Es hat sich gelohnt. Und natürlich damit auch spezialisiert Kunden angesprochen genau aus dieser Kundengruppe, aber auch Kunden, die eben diese Dinge für sich entdeckt haben, auch in klassisch deutschen Unternehmen oder sage ich jetzt mal im Unternehmen, das nach europäischen Standards bilanziert.

[09:20]
Was natürlich 2013 damit auch der Fall war. Das Team musste wachsen. Also Kristina kamen sozusagen an ihre zeitlichen Grenzen und es ging drum zu wachsen. Und das war gar nicht so einfach. Nämlich wie man sich das vielleicht denkt, weil es war gar nicht so einfach, dieses eingeschworene Team quasi zu ergänzen. Und letztendlich war es dann auch so. Ich meine, ich war in den Projekten, konnte das Team auch nicht immer so führen, wie ich das gerne gehabt hätte.

[09:51]
Und dies führte natürlich dazu, dass ich neben den Projektgeschäft noch mein Team zu leiten hatte und das natürlich sehr, sehr viel Arbeit mit sich gebracht hat. Und nicht nur Arbeit, sondern Tag und Nachtarbeit und damit auch viel zu viel Arbeit. Denn in dem ganzen Eifer des Gefechtes war einfach plötzlich kein Platz mehr für Auszeiten oder für Urlaub oder für einfach mal mit Freunden weggehen und. Dies. Ging dann soweit, dass bei einem Riesenprojekt, das wir dann auch gemeinsam mit Netzwerkpartner und usw.

[10:30]
gemacht haben, als es zu Ende war. War, dann nennen wir es mal ein bisschen die Luft raus und meine Gesundheit hat sich quasi ihren Weg gebahnt und hat mir sehr deutlich gemacht, dass ich ja ein bisschen kürzertreten muss. Und auch da war es wieder mein Umfeld, das damals sehr stark für mich da war. Also Kristina habe schon mehrfach über erwähnt, aber auch der liebe Bernd kam dazu in mein auch geschäftliches Leben. Mein Lebensgefährte Elias war zu der Zeit viel für mich da viele Netzwerk, Partnerinnen und Netzwerkpartner Geschäftspartner, die einfach trotzdem für mich da waren und dann auch teilweise gemeinsam mit mir überlegt haben, wie es denn so weitergehen kann.

[11:17]
Denn so wie es war, konnte es nicht weitergehen. Denn letztendlich ist das, was ich heute auch meinen Kunden sage, jeden Tag ein und ausarbeiten. Das geht definitiv nicht. Wie gesagt, es kam dann die Auszeit. Es war einfach nicht mehr drin, so viel in dem Umfang zu arbeiten. Das Team schrumpfte damals und letztendlich auch war relativ klar, dass ich in den Projekten, nennen wir es mal kürzertreten musste, also Vollzeit oder mehr als Vollzeit-Projekte, wie ich es vorgemacht habe mit Tag und Nacht einsetzen waren so nicht mehr drin.

[11:59]
Und so ging es dann letztendlich, dass ich begann Teilzeit Projekte zu akquirieren und auch da war es eine sehr liebe Kollegin die Joanna, die die mir ermöglicht hat bei einem ihrer Kunden Teilzeit-Projekt anzunehmen und mir so ermöglicht hat einfach auch zu sehen, wie es auch in Richtung Teilzeit gehen kann und wie ich quasi damit dann auch wieder Zeit für mehr. Themen drumherum habe aber letztendlich natürlich auch Zeit für mich selbst. Und. 2016 war ich dann an dem Punkt, dass ich zwei Projekte parallel laufen lassen konnte.

[12:45]
Ein etwas kleineres, ein bisschen größeres und so mir auch eine Möglichkeit gegeben habe, zwei verschiedene Kunden, die sehr unterschiedlich sind, einfach zu begleiten und mein Bestes sozusagen für die entsprechenden Projekte zu tun. Was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Denn ich habe da wirklich diese Flexibilität und die Abwechslung sehr genossen. Und dann war klar Okay, Teilzeit bzw. 4 Tage die Woche und letztendlich in 2017 kam dann das Thema, weil ich das aus der Vergangenheit kannte, zu sagen, ich möchte ein ich möchte eine Mastermind Gruppe oder ein Erfolgs-Team, wie es auch heißt finden, das heißt unter Gleichgesinnten quasi mein Unternehmen weiterzuentwickeln.

[13:35]
Und relativ schnell wurde mir klar, dass ich dazu auch die Tools des Online-Marketings nutzen möchte, weil ich einfach denke, dass die Digitalisierung die Themen immer wichtiger werden. Was ich dabei nicht wusste ist z.B., dass ich wie heute vor die Kamera muss bzw. Soll. Wie auch immer. Dass ich plötzlich Newsletter schreibe, Blogbeiträge und einfach auch eine gewisse Präsenz in den Social-Media habe und letztendlich damit halt auch ein bisschen, nennen wir es mal auffalle. Und das war für mich am Anfang ganz und gar nicht leicht.

[14:12]
Ist auch heute nicht immer leicht. Aber letztendlich habe ich für mich diesen Weg entschlossen und. Auch dabei habe ich mir Unterstützung gesucht. Einmal von einem Coach. Die liebe Sigrun über die Mastermind und dann auch über ihr Programm Sommer, in der ich auch erlebe, wie viel, wie viel Zusammenhalt es in einer Gruppe geben kann, obwohl man sich ursprünglich nur online kennt und dabei auch Geschäftsfreundschaften sich entwickeln können. Gerade letzte Woche war ich auf der woman@work habe einige getroffen von denen Kursteilnehmerinnen, die die dort vor Ort waren und ich hatte davor von den Kolleginnen quasi noch nie jemanden wirklich live gesehen.

[15:02]
Und was zu dem Thema auch online und live dann zusammenkommt, darauf haben wir später noch ein bisschen was. Da geht’s um diesen Umschlag und letztendlich ist es so, dass letztes Jahr mein erstes Interview stattgefunden hat auf der Facebook-Seite einer lieben Kollegin, nämlich von der Doris Reimann, die mir da einfach mal die Möglichkeit gegeben hatte, einfach mit ihr ein bisschen zu plaudern. Klingt sehr einfach. War es damals jedoch nicht, weil ich natürlich sehr aufgeregt war. Genau.

[15:36]
Und 2018? Was soll ich sagen? Also es ist nach wie vor im Zeichen des Onlineangebot. Wir werden neben dem Offline Angebot ein Online-Angebot ins Programm nehmen, d. h. man kann da direkt mit mir arbeiten und das über Zoom oder Skype, wo man dann für die verschiedenen Bedürfnisse einfach situativ meine Unterstützung einholen kann. Dazu wird es dann in Zukunft mehr Infos geben. Aber bevor wir jetzt zu lange werden meine Top Erkenntnisse aus den acht Jahren.

[16:15]
Flexibilität. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Auch in meiner Branche und insbesondere in meinem Expertenthema, nämlich der Bilanzierung, ist es einfach wichtig, immer wieder auf dem Neuen zu bleiben, sich die Zeit zu nehmen auch für Weiterbildung und letztendlich offen zu sein für neue Möglichkeiten. Ich habe vor kurzem mit einem Online-Provider sozusagen eine Online-Plattform für Interim Manager hat korrespondiert und er sagte von jetzt den Interim Manager. Ein bisschen knapp 800 Stück auf der Online-Plattform bin ich einer von sechs Leuten, die ein Video eingestellt haben, da die anderen Kollegen da keinen Effekt heraussehen.

[16:57]
Ich bin gespannt, wer von beiden Seiten Recht behält, aber ich denke einfach, dass es netter ist und schöner ist, wenn man schon mal einen ersten Eindruck von jemandem bekommt, mit dem man zukünftig zusammenarbeiten will. Das Thema Team: Es ist wichtig, ein gutes Team, aber auch ein gutes Netzwerk hinter sich zu haben, das gemeinsam Dinge bewegen will. Denn. Ich hätte alles nicht geschafft ohne viele liebe Menschen, die mir zur Seite standen. Also Kristina zwischen habe ich mehrfach genannt, den Bernd, den Elias oder aber die liebe Angela Schneider, , die dafür sorgt, dass The Bridge überall The Bridge aussieht, also so rum und letztendlich auch dafür sorgt, dass die Positionierung entsprechend auch umgesetzt ist.

[17:43]
Und da immer sehr treu an meiner Seite ist und schon sehr, sehr viele Jahre. Achterbahn der Gefühle. Das ist eine meiner Erkenntnisse. Es gab Höhen, es gab Tiefen und auch die gehören dazu. Also ich meine damit die Tiefen, die Höhen natürlich auch, aber die tiefen Tiefen gehören auch dazu und in den acht Jahren war alles von allem was dabei. Und natürlich auch das Thema: Aus Fehlern zu lernen. Das heißt nicht, dass ich die Fehler nicht nochmal mache.

[18:12]
Das heißt nicht, dass ich die perfekte Führungskraft für mein Team bin. Das heißt auch nicht, dass ich an sich perfekt bin, sondern dass ich immer wieder lerne und. Da versuche wirklich meine Wege zu gehen und mich zu verbessern. Wie gesagt, klappt nicht immer alles perfekt. Aber auch da ist man dran. Und der ein oder andere Freund an der Seite oder treue Freunde an der Seite, ob Geschäftsfreund oder privat, sagt mir schon das ein oder andere Mal.

[18:40]
Und wenn es nur ist. Judith Vielleicht sind 3 Termine an einem Tag doch ein bisschen zu viel einfach, den kleinen Hinweis zum Nachdenken, der dann wieder hilft. Als nächstes Thema habe ich das Thema Lernbereitschaft. Also ich habe in den acht Jahren viele Kollegen kommen gehen sehen und bei vielen ist mir die wieder gegangen sind, aus dem Markt gefallen. Sie waren nicht bereit zu lernen, sondern dachten das mit der Selbstständigkeit kriege ich schon hin. Das wird nicht schwierig und ich gehe da durch.

[19:12]
So ist es nicht. Also ich meine, in dem einen Moment bin ich Bloggerin. Im nächsten Moment mache ich ein Facebook Live-Video. Natürlich unterstütze ich meine Kunden mal auf Deutsch, mal auf Englisch, mal per Mail, mal am Telefon, mal live vor Ort. Natürlich bin ich neben dem allen auch noch der Privatmensch, die Patentante, die Freundin, wie auch immer. Das alles vor allem ist nicht immer leicht und ist auch eine Herausforderung in der Selbstständigkeit.

[19:38]
Also ich glaub von außen betrachtet sieht es alles immer so leicht aus, aber im nächsten Moment bin ich dann diejenige, die mit der Grafikerin durchgeht, was und wie wir Anzeigen gestalten oder mit der Journalistin, mit der ich zusammenarbeite, geben mir die Texte durch oder die Konzepte Redaktionsplan. Wie auch immer. Oder mit meiner Buchhalterin gehen wir die Themen der Buchhaltung durch. Also es ist wirklich ein weites Feld und ich glaube, insbesondere aufgrund der Bürokratie in Deutschland manchmal auch. Es zu unterschätzen, was da wirklich auf einen zukommt und natürlich die ganzen Pflichten, die damit einhergehen. Nichtsdestotrotz war das Ganze die acht Jahre war eine persönliche Weiterentwicklung.

[20:24]
Also ich habe mich als Unternehmerin entwickelt. Ich wollte Unternehmerin sein. Ich wurde von heute auf morgen, damals durch Kristina Arbeitgeberin, mit allen Herausforderungen, die es mit sich bringt. Und ich habe natürlich in den acht Jahren viele Kunden, Kundinnen und Kunden kennenlernen dürfen, die in den Projekten ganz viele verschiedene Herausforderungen hatten, bei denen ich sie begleiten konnte, bei denen meine Expertise gefragt war und bei denen wir gemeinsam was bewegen konnten. Wie man so schön sagt, bei dem ich auch Mehrwert und meiner Erfahrung entsprechend einbringen konnte.

[21:01]
Aber was sind auch meine Erkenntnisse? Innehalten, Erfolge feiern. Nicht nur an einem Jubiläumstag, sondern jeden Tag aufs Neue. Gerade heute habe ich eine Zusage für ein Training bekommen, wo wir quasi den Zuschlag bekommen haben. Und irgendwie war es eine E-Mail, die hat man abgelegt und irgendwie 10 Minuten später kam dann. Das ist eigentlich super, dass das gelaufen ist und man freut sich da drüber. Und man freut sich letztendlich, auch über Auszeiten, denn die sind wichtig.

[21:31]
Ich denke, ich habe mehrfach auch von Südafrika berichtet, wie schön es sein kann, in dem Fall drei Wochen einfach mal ohne Handy zu sein. Und es gibt immer wieder Überraschungen. Einer der Erkenntnisse war. Eine Überraschung. kam schon letztes Wochenende per Post. Und als ich die Absenderin gesehen habe. Und zwar war das von Doris Reimann, war mir klar, dass es einen Umschlag den möchte ich heute nochmal öffnen. Und zwar warum? Es ist eine Netzwerkpartnerin von mir, die einfach dachte, mich dran erinnern zu wollen, dass ich feiern soll.

[22:09]
Sie hat mir wirklich ein tolles Notizbuch geschickt, das quasi den Weg durch Deutschland gemacht hat. Eine persönliche Nachricht mir geschrieben, die einfach guttut und einfach schön ist, weil man dadurch merkt, welche Verbundenheit man miteinander hat und wie man für füreinander da ist. Oder eine liebe Kollegin, die mir einfach zwischendurch mal schreibt Be Happy und paar Zeilen für mich alles Menschen, die hätte ich ohne meine Selbstständigkeit niemals kennengelernt. Also vielen, vielen Dank dafür. Jetzt sind wir beim Danke.

[22:47]
Also ich habe mir viele, viele Personen aufgeschrieben. Ich werde aber noch mehr sicherlich vergessen. Ich möchte damit keinem zu nahetreten. Ich möchte einfach nur was durch Vorlesen für jeden, den ich vergessen haben sollte. Es tut mir wirklich leid, aber acht Jahre sind acht Jahre voller Menschen, die mir einfach viel bedeuten. Natürlich zuerst lieben Dank an die Kristina, an den Elias, meinen Freund, an den Bernd, die ihr drei wart und seid eine private Stütze und seid auch eine Stütze

[23:25]
in meiner Selbstständigkeit. Irgendwie hatte ich befürchtet habe, dass das heute so passiert. Aber das gehört nun mal dazu. Und sicherheitshalber habe ich heute auf Schminke verzichtet. Ich danke daneben Sabrina Rieger, die mir als Assistentin mit Rat und Tat auch heute noch zur Seite steht. Ich danke der lieben Anja Gräter, die ich bei einer Netzwerk-Veranstaltung in Frankfurt kennengelernt habe und die eine liebe Freundin, aber auch Unterstützerin in meinem Netzwerk geworden ist und die gemeinsam mit mir Dinge bewogen hat, von denen ich nicht geglaubt habe, dass sie möglich sind.

[24:02]

Ich danke dir, Sandra Weber, der Joanna Künecke, der Janet Winkler, der Jessica Bauer, die gemeinsam mit mir Projekte gemacht haben, die einfach da sind als Netzwerk, um sich auch zwischendurch auszutauschen und jeder einfach sein Wissen beigibt und keiner. Keiner hinter dem Berg hält dabei dem Jens Huthmann mit, den ich wirklich in allen Projekten in Sachen Office löchern Fragen wie auch immer konnte, die der für Kundenschulungen usw. zur Verfügung stand, den Reiner Conrad, mit dem ich jetzt eine mehrjährige Zusammenarbeit schon verbindet.

[24:43]

in Sachen Trainings für US-GAAP, Sabine Arnold, die bei Tag und Nacht sozusagen übersetzt wie der Teufel für mich, die immer da ist, auch manchmal, wenn es vielleicht mal schnell gehen muss und ich einfach jemand braucht, da nochmal drüber schaut. Die Angela Schneider, die ich schon mehrfach erwähnt habe, die einfach für das komplette Corporate Design und auch letztendlich eine liebe Netzwerkpartnerin geworden ist, die ich einfach mal anrufen kann, wenn ich sage jetzt mal deutlich, wenn ich mich auskotzen möchte.

[25:16]
Und die einfach immer wieder auf die Füße hilft. Jörg Mann, der damals Mitbegründer war, quasi oder mit Ideengeber von The Bridge. Die liebe Sigrun, die seit letztem Jahr mein Leben verändert. Gemeinsam mit Marike Frick, die zusammen mit mir in Sachen Pressearbeit und Newsletter und Blogbeiträge mich unterstützt. Die Lisa Gebler, die im Hintergrund dafür sorgt, dass die Blogartikel auch auf meiner Website erscheinen. Viele persönliche Menschen und Kontakte der Andre Neumayr, Heike und Sabine Marquardt, die eben schon genannte Doris Reimann.

[25:54]
Die liebe, liebe Katharina Maier, die einfach mit lieben Worten immer wieder Zuspruch gibt, die Katrin Hill, die. Letztendlich das ganze Thema mit dem Online-Marketing sozusagen der erste Anlaufpunkt war, die mir eines der besten Ratschläge im Business gegeben hat und dem ich gefolgt bin und da bin ich heute noch sehr dankbar darum, liebe Karin Hohenegger, die eben auch noch gerade zusieht. Lieben Dank Karin, auch, dass wir uns über diesen Weg auch kennenlernen konnten.

[26:32]
Und ich weiß, dass ich mich eigentlich wenden kann und ich dich hoffentlich bald als Interviewpartnerin bei mir begrüßen kann. Und natürlich alle, alle, die ich vergessen habe. Vielen, vielen Dank, dass ich euch sie in den acht Jahren kennenlernen durfte. Danke auch an die zahlreichen Kundinnen und Kunden für das Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben. Mir und meinen Kollegen. Und die es letztendlich da überhaupt ermöglicht haben, dass es The Bridge nach acht Jahren noch gibt und wir jetzt ins neunte Jahr starten.

[27:11]
Und ich möchte diese natürlich in dem Fall nicht namentlich aufzählen. Es gibt ganz viele verschiedene Gründe dafür. Aber einer ist ich möchte einfach schlicht und ergreifend keinen vergessen. Ich denke ich konnte Ihnen Einblick geben, was acht Jahre Interims Branche für mich bedeutet haben. Was ich daraus gelernt habe und welche Fehler ich gemacht habe. Und vielleicht auch die, sich mit Sicherheit zu wissen, dass ich noch Fehler machen werde. Aber dank meines Netzwerkes. Dank meines Umfeldes ist.

[27:45]
und einfach gespannt bin und mich darauf freue, was so alles auf mich wartet. Ich sage: Vielen Dank, dass ihr heute zugehört, zugeschaut habt, dass ihr euch die 30 Minuten Zeit genommen habt, einfach dabei zu sein. Vielen, vielen Dank! Wir sehen uns nächste Woche wieder zu einer Folge von The Bridge TV. Ich freue mich darauf und ja, einfach danke und bis nächste Woche.

 

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